Achtsamkeit Familie

Wie du es schaffst, dass deine Kinder alles liebend gerne probieren {achtsam essen für Kinder}

03/16/2016

Rosinen sind bähh oder doch nicht?

„Pfui“, „Wähhhäää“, „Igitt“, das sind die Kommentare, die mein 5-Jähriger Sohn zu etwa 99 Prozent der Nahrung abgibt, die ich ihm vorsetze. Das, was er gerne isst, kann ich an einer Hand abzählen und wenn es hoch kommt, entspricht eines davon meinen Vorstellungen was Kinder essen sollten.

Mit 5 Jahren ist seine Meinung festgefahren. Alles ist grauslich, was nicht aussieht, riecht und schmeckt wie ein Schnitzel.

Und er treibt mich nicht selten zur Verzweiflung damit. Er muss das Essen doch wenigstens probieren. Verdammt noch mal, das schmeckt doch gut!
Noch verzweifelter bin ich, wenn er mit seinen Würge-Kommentaren auch den Kleinen ansteckt, der eigentlich so gut wie alles isst. Dann sitze ich da, vor meinem hausgemachten super gesunden und super leckerem Eintopf und lausche dem „Wääähhäää“-Konzert der beiden Kinder.

Wenn plötzlich wieder alles interessant wird: achtsam essen mit Kindern

Seitdem ich einen Achtsamkeits-/Meditationskurs (MBSR-Kurs) gemacht habe (übrigens hier – ich kann gar nicht genug Werbung dafür machen), sehe ich auch unsere Familienessen anders. So wie wir alles in unseren Leben in gut oder schlecht einteilen, so tun wir das auch beim Essen und das machen schon die Kleinsten. Die Lieblingsspeise wird verschlungen, anderes kategorisch abgelehnt, noch bevor es einmal probiert wurde.

Und auch wenn wir das als Erwachsene nicht so streng betreiben, so nehmen wir uns doch selten Zeit, unser Essen wirklich zu kosten, schmecken und zu genießen.

Eine der ersten Übungen des MBSR-Kurses war das achtsame essen. Wir haben das mit einer Rosine gemacht. Und es war ein beeindruckendes und sehr sinnliches Erlebnis (ja, genau, fast wie Sex nur eben Rosinenessen ;-)). Klingt komisch, aber ist so.

Wann essen wir wirklich? Ich meine damit, wann machen wir nichts anderes als ausschließlich essen. So gut wie nie. Meistens schieben wir uns unser Essen zwischendurch mal eben rein, am Computer, beim Fernsehen oder unterwegs und wenn nicht, dann plaudern wir, lesen was oder denken halt an das, was wir gleich nach dem Essen tun werden. Wir essen so gut wie nie ganz bewusst.

Achtsamkeitsübungen und Meditation machen schon für Kinder Sinn, sie lernen unter andrem besser mit schwierigen Emotionen umzugehen, lernen sich besser zu konzentrieren und fangen an mehr Mitgefühl für andere zu zeigen (interessant dazu diese Arte-Dokumentation). Außerdem hilft es auch meiner Praxis weiter, wenn ich meine Kinder mit einbinde. Ich versuche also Meditationsübungen oder Achtsamkeitsübungen für zwischendurch für meine Kinder bzw. mit meinen Kindern gemeinsam zu machen. Und da die erste Übung, die ich selbst versucht habe, die Rosinen-Übung war, habe ich das auch mit meinen Kindern (5 und 2 Jahre) versucht.

Achtsamkeitsübung für Kinder: Rosinenessen

Wir haben uns gemeinsam auf den Boden gesetzt und jeder hat eine Rosine in die Hand bekommen (nicht gleich in den Mund stecken!). Im Buch „Stillsitzen wie ein Frosch“ gibt es eine ähnliche Übung, die damit beginnt, dass sich die Kinder vorstellen sollen, dass sie Marsmenschen sind und Rosinen nicht kennen. Genauso habe ich begonnen und das fanden sie natürlich sehr lustig. Sie sollten das Wort Rosine nicht sagen (es entsteht ja gleich ein vorgefasstes Bild im Kopf), sie kennen das Wort ja nicht, sind sie doch Marsmenschen 🙂

Stattdessen sollen sie mir beschreiben, was sie sehen.

Und sie haben losgelegt: Das Ding ist braun, runzelig, klein, weich.

Wie riecht es? „nach Erde“

Wie fühlt es sich an?: „wie gummi“

Halte es einmal zum Ohr und drücke es ein bisschen, macht es ein Geräusch? „Ja, es piepst“ (?!?)

So jetzt dürft ihr es in den Mund nehmen, aber noch nicht zerbeißen:

Was passiert bei euch im Mund? „Ich will es essen“

Spürst du auch den Speichel mehr werden? „Ja – ganz viel“

Wie fühlt sich die Rosine im Mund an? „Rau und schmeckt nach nichts“ und

wenn du hineinbeißt?

„Süüüüüüßßßß“

Noch nicht hinunterschlucken, was spürt ihr jetzt? Und wenn ihr die Rosine hinunterschluckt, wie lange könnt ihr sie noch spüren, wie fühlt sich euer Mund jetzt an?

„Ich will noch mehr Rosinen!“

Das war für mich der absolut verblüffendste Moment (neben dem, dass Rosinen piepsen) denn der Große hasst Rosinen.

Inzwischen „üben“ wir mit allerhand Nahrungsmitteln: Käse, Oliven, Brot, Rucola, die Kinder kosten alles, egal ob süß, sauer, salzig oder bitter, es gibt keine Zweifel, alles wird gerne in den Mund gesteckt. Sie schmecken alles bewusst und es macht allen viel Spaß, eigentlich ist es gar keine „echte“ Übung. Der Kleine kann natürlich noch nicht in dem Umfang alles beschreiben, aber auch er ist auf seine Weise mit Feuereifer dabei.

Während wir dieses „Spiel“ spielen, üben wir achtsam zu sein so ganz nebenbei. Wir alle sind so richtig anwesend. Genau jetzt, ganz bei der Sache.

Achtsamkeit: Üben oder Alltag?

Inzwischen dehne ich auch hin und wieder diese Übung auf unser Familienessen aus. Warum extra üben, wenn so viele Gelegenheiten im Alltag da sind, um achtsam zu sein?

Wenn vom Großen mal wieder etwas kategorisch abgelehnt wird, bitte ich die Kinder wieder Marsmensch zu spielen. Vor allem der Große soll das Essen bitte probieren und mir beschreiben, was er schmeckt. Zwar wirkt es keine Wunder, Gehasstes wurde noch zu keiner Lieblingsspeise, aber immerhin probiert er das Essen ohne Zwang und testet dabei wirklich, ob es ihm schmeckt oder eben nicht und ist nicht von seiner vorgefassten Meinung ausgebremst.

Und seit Neuestem muss ich sogar schon zwei Hände nehmen, um seine Lieblingsspeisen aufzuzählen.

Alles Liebe,

Birgit

 

Kein "Igitt" mehr, kein "das probiere ich nicht" - wie deine Kinder jedes Essen liebend gerne probieren. Mit Achtsamkeitsübung für Kinder

31 Comments

  • Reply Maria 03/16/2016 at 15:43

    Hallo Birgit!

    Ich finde das großartig! Eine unglaublich tolle Idee! Meine Tochter war auch so ein „das esse ich nicht“ nur Sachen, die weich und weiß waren wurden akzeptiert (kannst Dir ungefähr vorstellen) Ich war VERZWEIFELT!

    Heute weiß ich, alles geht vorbei. Sie ist heute Vegetarierin und ernährt sich von ganz viel Gemüse und gesundem Zeug.

    Wie schön, dass Du Deine Kinder so viel einen tollen spielerischen Zugang ermöglichst. Ich war damals lange nicht so weit!

    lg
    Maria

    • Reply Birgit 03/17/2016 at 09:12

      Liebe Maria,

      das sind wirklich ganz liebe Worte, über die ich mich sehr freue. Und wenn ich die Geschichte deiner Tochter höre, habe ich ja für meine Kinder noch Hoffnung 😀

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply in wachsenden ringen 03/16/2016 at 17:30

    Das ist ja prima! Ich kenne die Rosinen-Übung natürlich auch aus dem MBSR-Kurs. Und sie mit Kindern auszuprobieren, hatte ich ebenfalls schon im Sinn. Aber diese Übung nach und nach auszudehnen auf alles mögliche (was vielleicht deutlich weniger gut ankommt als eine Rosine), finde ich eine wunderbare Idee. Solange es ein Spiel ist, bleibt jedes Nahrungsmittel spannend!
    Viel Spaß mit deinen kleinen Marsmenschen! 🙂

    • Reply Birgit 03/17/2016 at 09:14

      Vielen Dank! Ich freue mich auch sehr dass es so gut klappt, es gibt andere Übungen, die klappen nur naja 😉 obwohl sie auch sehr spielerisch sind. darüber werde ich sicher auch bald berichten. Ich hoffe du berichtest, wie die Übung in euerer Familie ankam.

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply Claudia 03/16/2016 at 20:47

    Klasse Idee! Ich habe 3 Jahre lang (aus verschiedenen Gründen) „warten“ müssen, damit unser Grosser endlich feste Nahrung akzeptiert. Vielleicht hätte das Marsmenschenspiel eher was gebracht?… Viele Grüsse! Claudia

    • Reply Birgit 03/17/2016 at 09:15

      Liebe Claudia,
      Vielen Dank! Die Übung ist übrigens super, egal wie alt die Kindern sind oder man selbst 🙂

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Manuela 03/17/2016 at 06:49

    Liebe Birgit!
    Vielen Dank für diese tolle Idee! 🙂 Das muss ich unbedingt ausprobieren! Unsere Tochter (fast 5 J.) aß so ziemlich alles und mit etwa 2,5 Jahren fing sie plötzlich an mit : “ Bäääh, das ist grauslich!“ Ich dachte immer, das ändert sich bald wieder. Naja, was soll ich sagen… heute, kann ich es auch an einer Hand abzählen, was sie gerne isst!
    Liebe Grüße, Manuela

    • Reply Birgit 03/17/2016 at 09:23

      Liebe Manuela,
      dann sind wir wohl Leidensgenossinnen 😉 Wunder wirds keine geben, aber es ist so für uns alle viel entspannter beim Familientisch und ich habe auch weniger Skrupel, einmal was zu kochen, das nur mir schmeckt. Und wenn alles nichts bringt, es ist eine wunderbare Übung, die Achtsamkeit zu stärken und ein bisschen bewusster zu leben.

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Sarah 03/17/2016 at 07:50

    Das ist ja ein sehr süßes Bild, das man beim Lesen im Kopf hat. Hilft vermutlich noch so einigen Kindern, die lieber erstmal mäkeln und ist vermutlich effektiver als: „du stehst nicht auf, bis der Teller nicht leer gegessen ist.“ 🙂

    • Reply Birgit 03/17/2016 at 09:26

      Liebe Sarah,
      vielen Dank! Ja ich hoffe auch, zumindest aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist effektiver 🙂
      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Eva - individualisten.at 03/17/2016 at 18:50

    Spitzen Beitrag, Birgit! Sehr lesenswert und eine tolle Idee. Hab gleich mal einen Blick auf den Achtsamkeitskurs geworfen von dem du da so schwärmst. 🙂 Liebe Grüße, Eva

  • Reply Anonymous 03/20/2016 at 11:14

    Sehr cool ❤

  • Reply Lilla 03/24/2016 at 20:03

    Danke für den tollen Input! Werd ich probieren!

  • Reply Angie 03/26/2016 at 11:14

    Ohhhh… das werd ich mal mit meiner testen, die wird jetzt 3 und ich kann auch so viel gut zureden wie ich will, probieren kann ich trotzdem vergessen… danke für die Anregung 🙂

  • Reply Monatsrückblick März – wheelymum 03/30/2016 at 16:11

    […] geht man mit Essen um? Der achtsame Umgang sollte selbstverstänldich sein. Doch nicht nur wegen den Lebensmitteln, sondern auch, weil man […]

  • Reply Lesenswert: Meine Lieblingslinks im März 04/01/2016 at 19:19

    […] ihre euren Kids vorsetzt, dann solltet ihr vielleicht bei Birgit nachlesen, wie ihr sie mit einer feinen Achtsamkeitsübung dazu bekommen könnt, wenigstens mal zu probieren, bevor sie […]

  • Reply Küstenmami 04/06/2016 at 07:53

    Liebe Birgit, das klingt ja toll! Wie mache ich das denn mit meinem knapp zweijährigen Küstenjungen? Das Konzept mit den Marsmenschen kennt er noch nicht, zum Beschreiben fehlt ihm (noch) die Sprache und momentan macht er leider ständig das Gegenteil von dem, was ich ihn bitte, auch wenn es um Essen etc. geht…

    Vielen Dank für Deinen Rat!

    Liebe Grüße, Küstenmami

    • Reply Fussel 05/10/2016 at 15:34

      Ich bin zwar nicht Birgit, war aber als Kind auch eine Mäkelliese. Meine Mutter hat bei mir erfolgreich den Neid-Trick angewendet: Mama und Papa bekamen ein Schälchen Erdbeeren als Nachtisch, bei mir stand keins. Das hatte prompt zur Folge, daß ich gefragt habe „und ich? bekomme ich gar nichts??“ – worauf Mama einfach in die Küche ging und für mich das (längst vorbereitete“) Schälchen Erdbeeren holte. Und ich habe mit Genuß gegessen…
      Im Kindergarten dagegen wurde ich gezwungen, aufzuessen, was prompt dazu führte, daß ich es _gehaßt_ habe.

      Häufig artet sowas dann ja in Machtspielchen aus, wo die Kinder merken, wenn sie was ablehnen bekommen sie was anderes und sie können erreichen, daß Mama oder Papa tun, was _sie_ wollen.
      Das ist schon nicht so einfach, da rauszukommen.

  • Reply Sabrina 04/15/2016 at 09:08

    Hallo Birgit,

    das ist ja mal eine super Strategie 😀 Ich frag mich, ob das nur bei Kindern funktioniert, oder auch bei mir klappen würde. Ich bin ja auch so heikel und Marsmenschen find ich toll ^_^

    Lieben Gruß, Sabrina

  • Reply Cecilia 04/22/2016 at 19:36

    Liebe Birgit, ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr mich Deine Worte freuen. Und während wir mit den Kindern Achtsamkeit üben, tut es uns selber gut. Super Artikel, danke vielmals.

  • Reply Mama Magie 04/23/2016 at 20:21

    Liebe Birgit,

    danke für diese wundervolle Anregung. Auch meine zweite Zaubertochter möchte viele Dinge nicht probieren und so werde ich es einmal mit deiner Achtsamkeitsübung ausprobieren. Auch generell eine schöne Idee, um Essen, Geschmäcker, Gerüche wieder bewusster wahrzunehmen.

    Alles Liebe,
    Mama Magie

  • Reply Meine 13 Top Tipps für Blog-Newbies (und so manch alten Hasen) – MINI AND ME 04/24/2016 at 17:36

    […] Produkt hat dir geholfen? Wie schaffst du es, dich besser auf deine Arbeit zu konzentrieren? Wie bekommst du deine Kinder dazu, beim Essen alles mal zu kosten? Wie hast du nach zwei Jahren nachts abgestillt? Wie hast du diese tolle Wandtafel im Kinderzimmer […]

  • Reply Fussel 05/10/2016 at 15:41

    Tolle Idee mit der Achtsamkeitsübung! Und erstaunlich, daß sich die Kinder da so drauf einlassen.

    Bei mir hat meine Mutter es mit anderen Tricks geschafft, meine Mäkligkeit zu überwinden (siehe oben).

    Bei meiner Tochter habe ich beim ersten Besuch eines chinesischen Restaurants auch „Iiiiiih, das ist eklig, das esse ich nicht!“ gehört. Als ich dann selbst chinesisch gekocht habe, sie beim Schnippeln des Gemüses helfen durfte und sah, was da reinkommt, war die Abneigung erledigt. Es war nur das ungewohnte Aussehen, daß alles kleingeschnippelt und durcheinander war.

  • Reply Warum uns Multitasking erschöpft und wie du dich auch mit Kindern erholen kannst - Fräulein im Glück 05/18/2016 at 20:19

    […] gelingt das am Besten? Zum Beispiel mit Achtsamkeitsübungen, durch Meditation, aber auch beim Sex, beim Singen, beim Spielen mit unseren Kindern und vielem […]

  • Reply Wie wir Kindern helfen können ihre Gefühle zu kontrollieren oder was ist Achtsamkeit - Fräulein im Glück 06/30/2016 at 19:50

    […] Wie schon gesagt, durch Üben. Das heißt hinsetzen oder legen, einatmen und ausatmen und seinen Atem beobachten. Das ist der Anfang und wird auch Achtsamkeitsmeditation genannt. Es ist nicht immer einfach sich konsequent hinzusetzen, und das Atmen zu üben. Ich versuche es inzwischen schon seit einigen Jahren und ich habe immer Phasen, wo es besser klappt und Phasen, in denen ich viele Ausreden habe. Das ist auch ein Grund, warum ich nur noch selten alleine übe, sondern jetzt mehr mit den Kindern. Wenn man nicht gleich Meditieren möchte, ist es ein guter Beginn, als Familie wieder bewusst Ruhezeiten und Stille zu schätzen, ein paar Rituale einzuführen und es gibt viele Übungen, die nicht gleich langes Sitzen voraussetzen und die man auch in den Alltag gut integrieren kann, so wie diese. […]

  • Reply Mareen 08/22/2016 at 13:09

    Das ist ha ein toller Artikel. Deinen Tipp werde ich mir auf jeden Fall merken und sicher auch bald anwenden dürfen ;o)
    LG aus Dresden

  • Reply Monatsrückblick März 09/08/2016 at 13:18

    […] geht man mit Essen um? Der achtsame Umgang sollte selbstverstänldich sein. Doch nicht nur wegen den Lebensmitteln, sondern auch, weil man […]

  • Reply Lese-Links zum Wochenende #34 - Lunamag.de 09/30/2016 at 15:11

    […] man es schafft, das seine Kinder alles essen – oder zumindest probieren, das soll mithilfe dieser Tipps von Fräulein im Glück […]

  • Reply Lese-Links zum Wochenende #34 - Luna Mum : Luna Mum 12/05/2016 at 10:17

    […] man es schafft, das seine Kinder alles essen – oder zumindest probieren, das soll mithilfe dieser Tipps von Fräulein im Glück […]

  • Reply Wettersteine und Erzählsteine basteln: spielerisch das Wetter entdecken und Geschichten erzählen (mit fünf kreativen Spielideen) • MINI AND ME 01/23/2017 at 15:13

    […] Gefallen euch Achtsamkeitsübungen wie die Flüstersteine, solltet ihr unbedingt den Blog meiner Freundin Birgit besuchen! Auf „Fräulein im Glück“ schrieb sie über Minimalismus und Achtsamkeit schon lange bevor es zum Trend wurde. Ihr Wissen kumuliert sie in so wunderbaren Artikeln wie zum Beispiel dem übers Entfachen der kindlichen Neugierde am Essen. […]

  • Reply Sechs Prinzipien gesunder Familienernährung (plus Achtsamkeitsübung) | Gastbeitrag | Gänseblümchen & Sonnenschein 04/25/2017 at 11:31

    […] Es gibt eine schöne Übung: „achtsames Rosinenessen“. Man nimmt sich eine Rosine und fünf Minuten Zeit (oder länger). Zuerst betrachtet man das kleine runzelige Ding, dann riecht man an ihr, alles ganz genau und wirklich bei der Sache. Danach steckt man sie in den Mund. Noch nicht zubeißen. Wie fühlt die Rosine sich an? Was passiert im Mund? Was passiert im Kopf? Will ich schon zubeißen? Und dann endlich der Moment, einmal reinbeißen bitte. Eine kleine Geschmacksexplosion. So habt ihr noch nie eine Rosine gegessen. Würde man das nur immer machen. Sich die Zeit nehmen, genau darauf zu achten, wie etwas schmeckt und wie es dem eigenen Körper damit geht. Ich glaube Fast Food wäre Geschichte. Diese Übungen kann man übrigens auch super mit Kindern machen: Achtsamkeitsübung mit Kindern […]

  • Leave a Reply