Minimalismus Weniger ist mehr

Wie man den Kleiderschrank ausmistet und dabei seinen Stil findet

02/27/2015

Wie man den Kleiderschrank ausmistet und dabei seinen Stil findet - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

Es war ein ganzer Haufen Arbeit. Im wahrsten Sinne des Wortes. Hab ich total unterschätzt. Aber passend zum bevorstehenden Frühling hab ich es getan. Ich hab meinen Kleiderschrank ausgemistet, nach der Marie Kondo-Methode. Wie in ihrem Buch „Magic Cleaning“ empfohlen, habe ich alle Kleidungsstücke, die ich hatte, auf einem großen Haufen versammelt – einem wirklich großen Haufen – und habe begonnen auszusortieren.

Alles in einem Rutsch – ja nicht Stück für Stück

Laut Kondo liegt das Geheimnis im erfolgreichen Kampf gegen Unordnung, Chaos und Gerümpel nämlich darin, möglichst alles „in einem Rutsch“ wegzugeben. Nach Kategorien sortiert, also zuerst die Kleidung, möglichst rasch danach Bücher, dann Papierkram und am Ende Kleinkram. Wer so aussortiert, bekommt Übung im Loslassen, eine partyartige Entrümpelstimmung und wird nach dieser Schocktherapie nie wieder Zeug in seine Wohnung lassen.
Was weg soll und was bleiben kann, wird nach dem Glücksfaktor entschieden. Was glücklich macht bleibt, der Rest geht.

Funktioniert das?

Ja, und wie. Ich habe jetzt erst mal mit der Kleidung begonnen und der Kasten ist top. Es ist ein tolles Gefühl. So einen ordentlichen Kleiderschrank hatte ich noch nie. Weil einfach weniger drinnen ist und es so auch leichter ist Ordnung zu halten. Damit komme ich meinem Wunsch tatsächlich ein Stückchen näher, mein Leben wird weniger chaotisch. Und ein bisschen stolz bin ich auch auf mich, weil ich es durchgezogen habe und und quasi meinen inneren Schweinehund an einem Tag überwunden habe. Wie lange es anhält wird sich wohl erst in den nächsten Wochen/Monaten zeigen.

Der Rundumschlag die richtige Methode?

Nur ist so ein Rundumschlag eben sehr zeit- und arbeitsintensiv. Ein riesen Motivationsboost, ohne Frage. Aber dazu muss man sich auch erst mal aufraffen. Außerdem glaube ich, dass eine langfristige Änderung von Gewohnheiten halt nicht von heute auf morgen geht. Jeden Tag fixe 5 Minuten einplanen und dann eines nach dem anderen, halte ich im Gegensatz für Kondo auch für einen guten Weg. Es ist nun einmal viel leichter jeden Tag eine Schublade zu lichten oder einen Teil des Regals und am nächsten Tag wieder einen, als sich einen ganzen Tag frei zu nehmen und in der Mitte eines Kleiderschlachtfeldes wegen Überforderung fast aufzugeben.

Glücksfaktor als alleiniges Entscheidungskriterium

Konto will nicht nur alles in mögliche kurzer Zeit erledigen, sie hält sich auch nicht lange mit den typischen Fragen auf: Passt mir das noch? Ist es kaputt? Ist es noch zeitgemäß. Die lässt sie alle aus. Die einzige Frage, die man beim Aussortieren nach ihrer Methode braucht: Macht es dich glücklich? Ja oder nein?

Stellenweise hat das für mich gut geklappt. Ich bin eh ein Baugefühlsmensch. Am Ende blieb aber trotzdem ein großer Berg an Dingen, die a) bei mir kein Glücksgefühl auslösen, aber notwendig sind (das ist schon bei Kleidung so und wird sicher bei den Elektrogeräten und Geschirrgeschichten noch ärger..) und b) die mich so halb glücklich machen. Kondo gibt ja den Rat, wenn man unsicher ist, dann fix weg damit, sie ist aber auch nicht gerade zimperlich mit dem Wegschmeißen. Bei ihr wird alles gleich direkt eingestampft, dass man vielleicht der Umwelt zuliebe etwas weiterverwenden könnte, auf diese Idee kommt sie nicht. Und allein deswegen, finde ich es sinnvoll über die Brauchbarkeit eines Gegenstands auch wirklich noch einmal nachzudenken und ihn nicht sofort zu kübeln.

Finde deine Farben, finde deinen Stil

Trotzdem etwas alibihalber noch zu behalten, wollte ich dann auch nicht. Und um mich einfacher von den Waswärewenn-Kleidungsstücken zu trennen, habe ich einen Rat aus einem anderen Buch beherzigt und vor der Entrümpelungsaktion eine Farbberatung machen lassen und meinen „Typ“ bestimmt. Je nachdem ob man Frühling-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp ist, passen einem bestimmte Farben gut und andere nicht. Ich habe mir dann meine Farben herausgesucht (Zum Thema Farbtyp hat Sunray hier einen Artikel geschrieben, dort findet ihr auch die entsprechenden Farbpaletten) und am Ende kam für mich etwas Überraschendes heraus:

Ich hatte aus meinem typgerechten Farbenspektrum nur ein paar wenige Ausreißer. Intuitiv entscheidet man sich also eh schon für die Farben, die zu einem passen, abgesehen von dem ein oder anderen Blackout im Kaufrausch (diese Teile trage/trug ich auch nicht besonders gerne, bis sie letztlich ganz hinten im Schrank verschwunden sind) und man hat immer gerade einige Farben aus dem eigenen Typspektrum besonders gerne (vor Jahren hatte ich zum Beispiel eine Braun-Phase, derzeit ist es eine Violett-Phase)

Was noch auffällig ist, dass besonders viele Onlineshoppingfehler nicht meinem Typ entsprechen. Die Intuition versagt wohl auch via Bildschirmbestellung.

Fünf 110 Liter Kleider/Taschen/Schuhsäcke später kann ich sagen, dass die Kombination Glücksentscheidung und Farbberatung bei mir zu einem stilistisch einheitlichen und sehr reduzierten Kleiderschrank geführt hat, dessen Anblick mich sehr sehr zufrieden macht.

Minimalistisch ist mein Kleiderschrank zwar noch nicht. Aber ich bin auf einem guten Weg und zum Abschluss möchte ich noch ein paar Erkenntnisse für zukünftige Kleiderkäufe niederschreiben:

5 Regeln um den Schrank schlank zu halten und zukünftigen Fehlkäufen vorzubeugen:

  • Bestimme deinen Farbtyp (bist du Frühling-, Sommer-, Herbst-, oder Wintertyp?)
  • Kaufe nur Teile, die deinem Farbtyp entsprechen
  • Kaufe lieber nichts online, die Intuition funktioniert im echten Leben besser
  • Kaufe nur Dinge, die zum Rest in deinem Kleiderschrank passen
  • Besser du kaufst gar nichts, denn selbst nachdem radikalen ausmisten, ist noch genug drinnen 🙂

Habt ihr schon einmal euren Kleiderschrank radikal ausgemistet? Oder habt ihr noch gute Tipps, wie man die Kleidung dann auch minimalistisch hält?

Liebe Grüße,

Birgit

PS noch ein paar

Linktipps:

Dina hat hier sehr ausführlich über ihre Erfahrungen mit der Marie Kondo Methode geschrieben

& hier hat Ingrid über auch über die teilweise seltsamen Seiten des Kondo-Buches geschrieben.

30 Comments

  • Reply Svenja (Apfelmädchen) 02/27/2015 at 09:18

    Hallo Birgit,

    partyartige Entrümpelungsstimmung klingt total toll – vielleicht kann man ja tatsächlich mal eine Entrümpelparty schmeißen und die Gäste können mitnehmen, was sie sehen und ihnen gefällt? So vor einem Umzug stell ich mir das recht praktisch vor.

    Zu Fehlkäufen haben wir auch gerade erst gebloggt, weil ich beim Aufräumen einige Stücke im Kleiderschrank gefunden hatte. Mittlerweile kenne ich meinen Farbtyp relativ gut und weiß endlich, welche Formen mir gut stehen – das finde ich viel schwieriger als Farben. Eine tolle Beitragsreihe zu Farbtypen gibts übrigens von materialfehler auf dem Blog Einfach Haferbrei: http://einfachhaferbrei.blogspot.de/2014/10/farbtypen.html

    Liebe Grüße, Svenja

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:38

      Liebe Svenja,

      ja, ist eine gute Idee 🙂 da ist das Trennen vielleicht auch leichter 😉 werde gleich den Fehlkaufbeitrag nachlesen und danke für den Linktipp, den werde ich gerne im Artikel noch ergänzen!

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply Marlene 02/27/2015 at 09:18

    Hallo Fräulein im Glück,
    das ist ein interessanter Ansatz. Ich muss auch entrümpeln, umzugsbedingt. Ich mag gleichzeitig aber nichts neues kaufen. Das stellt mich vors Problem, Sachen, die ich zwar nicht besonders mag, die aber noch gut funktionieren, nicht einfach wegschmeißen zu wollen. Außerdem sortiere ich auch noch in „Second Hand“ und werde demnächst eine Tour zum Gebrauchtwarenladen machen, in der Hoffnung, dass die das haben wollen. Klamotten, die ich einfach nie anziehe, sollte ich jetzt aber wirklich einmal rigoros aussortieren.
    Liebe Grüße – und bring bitte mal ein Update, ob du nach einigen Wochen / Monaten immer noch zufrieden bist mit der Ausmist-Aktion, oder ob dir jetzt Teile fehlen, was weiß ich 🙂
    Marlene

    • Reply Dina 02/27/2015 at 09:40

      Hi Marlene,
      Mir ging es auch lange so, dass ich es „nachhaltiger“ fand, Sachen zu behalten, die ich nicht besonders mag, statt neu zu kaufen. Irgendwann merkte ich, dass das wenig Sinn macht, wenn sie nur im Schrank stehen oder hängen oder ich sie mit Unwohlsein trage.
      Wenn die Sachen noch gut funktionieren, kannst Du sie vielleicht spenden? Jemand anderes hat vielleicht mehr Freude daran als Du?
      Lieben Gruss
      Dina

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:41

      Liebe Marlene,

      ich glaube auch, dass wenn man die Sachen gar nicht (mehr) mag, sie einfach wegmüssen. Vielleicht braucht es Platz für neues (gebrauchtes). Übrigens bringe ich immer alles auf einen Schlag zum nächsten Kirchenflohmarkt, dann ist es einfach weg und ich muss mich nicht bemühen, dass es jemand nimmt und einem guten Zweck kommt es auch noch zu gute. Fürs verkaufen bin ich immer zu faul, wobei ich darüber echt mehr nachdenken sollte, wenn man viel weggibt, tut es mir schon sehr leid um das unnötig verschwendete geld.
      Viel erfolg beim Umzug!

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Dina 02/27/2015 at 09:32

    Liebe Birgit,

    geschafft, toll! Klar kannste stolz auf Dich sein!

    Ich freue mich sehr, dass es so gut geklappt hat und Du mit dem Ergebnis so zufrieden bist. Ich habe ja auch noch diesen leisen Zweifel, ob es im Kleiderschrank so minimalistisch bleiben wird. Wie komme ich vom Kaufimpuls weg? Vielleicht gewöhne ich mir daran, nur noch Dinge zu tragen, die mir gut passen (farblich), bequem, qualitativ hochwertig, etc sind, dass ich beim Neukauf weit wählerischer werde? Shoppingfasten, bis ich gelernt habe, mit weniger zufrieden zu sein/das Weniger schätzen zu lernen?

    Thema Wegschmeissen: Das fand ich natürlich auch irritierend, aber es scheint in Japan nicht die gleiche SecondHand Kultur zu geben wie in Deutschland/ Europa. Ich habe nichts weg geschmissen; und auch Sachen weggegeben, die ich so lala fand. Meist waren diese gut erhalten und werden jemand anderem Freude machen. Mit einer Prise Salz lesen 🙂

    Vielen Dank für’s Verlinken und viel Spass bei den Büchern wünscht
    Dina

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:44

      Liebe Dina,

      ich frag mich auch, wies in der nächsten Zeit/den nächsten Monaten sein wird. Meine Kaufimpulse sind aufgrund des aktuellen Ehrgeizes wie von selbst total zurück gegangen. Wobei ich merke dass ich auch bei mir selbst immer mehr „greenwashing“ betreibe, ich rede mir meine Käufe von total unnötigen Sachen immer schön, wenn ich dabei wenigstens was bio oder fair erstanden habe. Daran muss ich noch arbeiten…
      Die Bücher hab ich für nächste Woche geplant, mal sehen ob ich Zeit finde 😀
      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Dina 02/27/2015 at 09:37

    P.S. Ich habe auch ein paar Sachen behalten, die ich so lala fand, weil ich dachte, ich hätte sonst schlicht zu wenig an zu ziehen. Inzwischen sind diese auch in den Charity Shop gewandert, so nebenbei.

  • Reply Tessa von KÖNIGkind 02/27/2015 at 12:10

    Liebe Birgit,
    ich entrümpele auch regelmäßig und auch besonders meinen Kleiderschrank.
    Hier geht es mir ähnlich wie Dir, viele Langarmshirts oder Pullis machen mich nicht glücklich, aber ich brauche sie einfach. Ich finde, wenn Gegenstände oder Klamotten noch gebraucht werden, dann kann ich sie nicht einfach weg geben, es sei denn ich habe eine Alternative. So bleiben dann eben doch manche Dinge welche ich mir kein zweites Mal kaufen würde.
    Außerdem gebe ich meine aussortieren Sachen regelmäßig in ein soziales Kaufhaus, in den Müll kommen nur die Dinge, die wirklich nicht mehr tragbar oder kaputt sind.
    Bei all den ganzen guten Gedanken die man derzeit in der Bloggerwelt über Entrümpeln und reduzieren liest, finde ich, dass zu wenig erwähnt wird, dass es ganz wichtig ist, auch das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und dann eben auch zu verändern.
    Denn schließlich habe ich den ganzen Krempel, den ich nun mühsam versuche los zu werden, irgendwann einmal angeschleppt.
    Ich versuche mich bei jedem Kauf zu fragen, ob ich das wirklich brauche, ob es nur ein Staubfänger ist usw. und trotzdem bin ich immer wieder entsetzt, was sich innerhalb kürzester Zeit doch wieder ansammelt.
    Herzlichst,
    Tessa

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:49

      Liebe Tessa,

      du hast recht ganz am Anfang steht immer die Änderung des Konsumverhaltens oder eigentlich schon noch vorher, einmal ein Wahrnehmen der Problematik. Ich finde da hat sich bei mir in den letzten Monaten oder schon Jahren einiges getan. Für mich war Kaufen immer ganz normal, jetzt kann ich darüber selbst nur noch den Kopf schütteln: Wieso hab ich diesen verrückten Wahnsinn überhaupt mitgemacht, wozu? und dann merke ich wieder, dass ich immer noch total Kaufsüchtig bin und mich über kurzes Glück freue. Ich bin also auch noch nicht geheilt 😉 aber ich hoffe es wird langsam…

      Liebe Grüße

      Birgit

  • Reply Claudia 02/27/2015 at 12:32

    Hallo Fräulein im Glück,

    danke für den wunderschönen ermutigenden Artikel über das Entrümpeln des Kleiderschrankes!

    Ja, ich habe einmal einen großen Entrümpelungsevent gehabt, vor 35 Jahren. Da hatte ich mich, 23 – jährig, von meinem damaligen Mann getrennt und in der eigenen kleinen Wohnung war nur wenig Platz für die 10 Plastiksäcke voller Kleidung. Damals habe ich vor allem von geschenkten Klamotten gelebt, von Weihnachtsgeschenken der Schwiegermutter – die hatten einen sehr sicheren Griff für das, was mir steht – und auch von ausrangierten Kleidungsstücken von anderen Menschen. Ich habe dann ungefähr 8,5 Tüten aussortiert, und das Kriterium „was mich glücklich macht“ hatte ich damals selbst erfunden. Nachdem ich die ganzen Tüten zur Altkleidersammlung gegeben hatte, fühlte ich mich enorm befreit. Diese Befreiung dauerte aber nur ein paar Tage. Dann nämlich kam unter meinen Freundinnen ein „Handwerkssport“ auf, der darin bestand, Flickenteppiche selbst herzustellen. Dazu wurde die ausrangierte Kleidung mit einer Schere von Hand in Streifen geschnitten. Mit einem selbstgebastelten Webrahmen – 2 x1,1m Holzleisten mit Nägeln alle 2 cm versehen und oben und unten in den Türrahmen nageln, Fäden auf den Nägeln spannen und dann mit den Altkleiderstreifen mit den Fingern weben. Ich war wütend, dass ich alle Kleidung weggegeben hatte und jetzt nichts mehr hatte, das ich in Streifen schneiden und weben konnte. Damals habe ich mir geschworen, dass ich das NIE MEHR mache, Kleidung entrümpeln……und dieser Schwur ist noch immer gültig. Allerdings habe ich jetzt so viele Klamotten, dass ich ihn hoffentlich bald brechen werde…..

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:52

      Liebe Claudia,

      das ist eine sehr spannende Geschichte. Vor dem Moment, wo ich draufkomme, dass ich das alles noch einmal brauchen werde, fürchte ich mich auch. Auf der anderen Seite, finde ich nie das, was ich brauche und muss es mir dann erst wieder kaufen. Außerdem glaube ich dran dass alles zum rechten Zeitpunkt irgendwie passiert, also hat es vielleicht alles einen Sinn…
      Interessant finde ich, dass deine Kleider-Trennungsaktion nicht für immer angehalten hat, ich hatte irgendwie gehofft, es geht von selbst, dass nichts mehr reinkommt…

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply Sunray 02/27/2015 at 15:50

    Liebe Birgit,
    ich freue mich total darüber, das dir „meine Farbberatung“ gut gefallen hat und vielen Dank fürs teilen!
    Ja, die Mari Kondo, die hat mir auch eine Nacht des Entrümpelsn beschert. Die ganze Nacht, wie im Rausch, mein armer Freund musste daneben stehen und den blauen Sack aufhalten… ohweh! ;D Aber: Gehalten hat es tatsächlich! Von daher bin ich sehr gespannt, wie es bei dir weiter geht!
    Ganz liebe Grüße, Sunray
    PS: Hast du auch Buch Nr. 2 von Kondo gelesen? Ich habe es als EBook, aber noch nicht wirklich einen Blick reingeworfen.

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:53

      Liebe Sunray,

      gerne. Ich habe das zweite Buch nicht und es soll auch nicht so gut sein, was ich so in Gruppen etc gelesen habe. Aber im ersten verspricht sie ja schon, dass die Ordnung für immer halten wird 😉
      Hast du alles in einer Nacht gemacht? Nein oder? Das kann ja gar nicht sein :-O nur die Kleidung oder?
      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply sonja 02/28/2015 at 07:43

    Ein toller Bericht! Ich habe ja gerade das Project333 vorgestellt. Ich gehe meinen Kleiderschrank immer mal wieder durch und sortiere aus. Er ist allerdings auch nicht so übervoll.

    Liebe Grüße, Sonja

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:54

      Liebe Sonja,

      danke. Ich sortiere ja auch schon länger und ich glaube auch, dass ich eigentlich nicht soviel hatte, aber ich wurde eines besseren belehrt und eigentlich glaube ich auch, dass die halbherzigen najabehalt ich halt doch Kleidungsstücke auch noch irgendwann rausfliegen werden, aber die Zeit war noch nicht reif 😉

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Ingrid 02/28/2015 at 11:23

    Kompliment zum erfolgreichen Entrümpeln bzw. Klamottensortieren und danke fürs Verlinken. Das mit der Kleidung habe ich auch auf meinem Blog beschrieben, auch die Wichtigkeit, seinen Farbtyp zu kennen. Ich habe ihn mal vor langer Zeit per Buch bestimmt und ich fand auch, man hat oft einen Instinkt dafür, welche Farben einem gut stehen.
    Demnächst, wenn ich die Sommersachen hervorhole, werde ich sehen, ob es noch etwas auszusortieren gibt. Ich glaube allerdings, eher nicht. Zum Glück hält das lange an.
    Liebe Grüße, Ingrid

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:56

      Liebe Ingrid,

      jetzt hab ich schon von vielen gehört, dass der Effekt lange anhält. Das würde mich wirklich freuen, wahrscheinlich muss man aber auch dahinter sein, vielleicht ist man das dann eh automatisch…

      Ich werde mal bei dir noch nachlesen.

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply Selina 02/28/2015 at 14:56

    Ich habe mit dem Ausmisten immer so meine Probleme…deshalb funktioniert bei mir das ettapenweise: Zuerst kommen die Kleidungsstücke, die mir nicht mehr so gut gefallen in ein höher gelegenes Regal im Kleiderschrank (die Sachen, die ich oft anziehen sind natürlich in angenehmer Griffweite).
    Im nächsten Schritt bringe ich die wenig getragenen Sachen in einer Kiste auf dem Dachboden. Dort bleiben sie dann noch eine Weile, bis sie endgültig den Weg aus dem Haus finden. Etwas umständlich vielleicht, aber ich brauche das Gefühl, notfalls das Kleidungsstück noch eine Weile im obersten Regal/Dachboden bereit zu haben.

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 20:58

      Liebe Selina,

      danke für den interessanten Einblick, ich denke für jeden passt eine andere Variante gut. Bei manchen Dingen funktioniert bei mir auch die Archivboxenvariante besser. Aber bei der alles auf einmal-Variante kommt man halt wirklich auch rein und dann gehts plötzlich zackzackzack.
      Es gibt sicher Dinge von denen ich mich auch nicht so leicht trennen kann, wie von den Kleidungsstücken.

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply Julika | 45 lebensfrohe Quadratmeter 02/28/2015 at 20:00

    Letztens habe ich irgendwo davon gelesen, einfach ein Schleifenband an die Kleiderstange zu hängen. Alle Kleidung links davon hinhängen und alles, was getragen wurde, rechts vom Bändchen. Alles, was nach einem Jahr noch nicht auf der rechten Seite hängt, wird aussortiert, gespendet, weiterverwertet, was auch immer. Finde ich gut und probiere ich gerade aus. Bin hauptsächlich im letzten und vorletzten Jahr am Ausmisten gewesen (diese Hauruckaktionen sind einfach nix für mich, ich brauche anscheinend einen Prozess, um loslassen zu können) und habe viel viel viel verkauft und mir unter anderem durch den Erlös eine tolle Reise finanziert. Bester Ansporn ever!
    Viele liebe Grüße! Julika

    • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 21:08

      Liebe Julika,

      danke für den Tipp, der ist echt gut. Werde mir noch überlegen, wie ich das zum Beispiel für Bücher machen kann. Alles was ich länger als 1 Jahr doch nicht gelesen habe kommt weg. Das Verkaufen ist mir noch zu mühsam, bisher habe ich das ein paarmal versucht aber leider bekommt man dann nur ein paar euro und hat die Arbeit mit dem Verkauf, aber vielleicht finde ich noch eine bessere Lösung, denn sehr oft tut es mir sehr leid, wenn etwas viel gekostet hat und ich es doch nicht verwendet habe, wenn da noch ein bisschen was reinkommen würde, wäre es ein kleiner Trost.

      Liebe Grüße,
      Birgit

      • Reply Svenja (Apfelmädchen) 03/13/2015 at 07:09

        Gerade bei Büchern hilft es mir immer sehr, wenn ich weiß, dass der neue Besitzer sich wirklich über den Lesestoff freut. Wir geben daher Bücher gerne über den Blog weg und bitten im Gegenzug um die Überweisung der Versandkosten. Dann entstehen für uns keine Kosten (außer der schöne Spaziergang zur Post) und wir wissen, dass das Buch in gute Hände kommt. Vielleicht findest du ja auch jemandem zum Tauschen, der etwas loswerden möchte, was du gerne hättest?

        Alternativ kannst du vielleicht mal in deiner Bücherei fragen, ob sie einen Bücherflohmarkt haben. Häufig nehmen sie gespendete Bücher nicht für ihren eigenen Bestand, sondern verkaufen sie, um so Neuanschaffungen zu bezahlen.

        Liebe Grüße, Svenja

  • Reply Nanne 03/01/2015 at 19:39

    Liebe Birgit,

    danke für diesen tollen Beitrag. Dina und du, ihr inspiriert mich sehr euch nachzuziehen und es genauso zu machen. Zumal mir in den nächsten Monaten einige Sachen nicht mehr passen werden, was nochmal ein zusätzlicher Ansporn ist zu reduzieren auf das, was gut passt.

    Liebe Grüße
    Nanne

  • Reply Fräulein im Glück 03/01/2015 at 21:11

    Liebe Nanne,

    danke für das nette Lob, das freut mich ehrlich! Wieso weißt du denn schon, dass dir etwas nicht mehr passen wird? Aber wenn es so ist, nur weg damit :-)Ich bin gespannt was du berichten wirst.

    Liebe Grüße,
    Birgit

    • Reply Nanne 03/02/2015 at 10:40

      Hihi, ich habe einen kleinen Mitbewohner oder eine Mitbewohnerin, die dafür sorgen werden. Die Sachen, die in der Zeit nicht passen, werde ich auch erstmal für einige Zeit in Kisten packen und gucken, was später wieder geht.

      In einer Schwangerschaft gelingt es ja vielen Frauen, sich auf wenige Kleidung zu beschränken. Bin sehr gespannt!
      Liebe Grüße Nanne

      P.S.
      Habe dich in meine Blogroll eingetragen, denke du hast nicht dagegen :o)

  • Reply Vali 03/04/2015 at 06:31

    Magic Cleaning – ich liebe dieses Buch! Hab echt dankt Marie Kondo sehr drastisch ausgemistet, aber irgendwie bin ich doch nicht ganz fertig geworden. Ich muss es umbedingt wieder mal in Angriff nehmen. Aber nach dem Ausmisten (auch wenn nicht ganz abgeschlossen) fühlte ich mich so viel besser!!! kann ich nur empfehlen und ich werde die Methode – sobald ich kann – für das ganze Haus anwenden.

  • Reply Christine 03/09/2015 at 17:51

    Ich miste in Intervallen aus. Die erste Aktion war recht groß. All die Dinge, die mich belastet haben, flogen aus der Wohnung. Ich habe knapp fünfzig Müllsäcke in den Sammelbehältern versenkt, weil ich mich von Kleidung, Bettwäsche und Gardinen getrennt habe.
    Alle weiteren Aktionen haben weniger Zeit benötigt und waren schneller. Allerdings sammelte sich nicht mehr so viel an, weil ich bewusster und sparsamer kaufe. Schließlich habe ich genügend im Kleiderschrank.

  • Reply Nanne 02/08/2016 at 21:59

    Hallo Birgit,
    Ich habe den Beitrag gerade nochmal gelesen, weil ich mich irgendwann meinem Postschwangerschaft- Kleiderschrank widmen will. Vielleicht auch erst im nächsten Leben – eigentlich brauche ich solche Projekte noch gar nicht planen, ich komme vermutlich erst nach der Gartenzeit dazu.
    Mich interessiert aber mal ein langfristiges Fazit von dir! Wie ist es jetzt? Was hat auf Dauer funktioniert? Was nicht?
    LG Nanne

  • Reply Den Kleiderschrank ausmisten und wie du mit einer anderen Denkweise weniger brauchst #wirmistenaus - Fräulein im Glück 03/30/2017 at 15:21

    […] berücksichtige ich meinen „Jahreszeitentyp“. Wie ich das genau mache, habe ich schon in diesem Artikel beschrieben, wenn du es so ähnlich machen […]

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