Minimalismus

4 Ideen für weniger Plastik im Haushalt, die dein Zuhause gleichzeitig ordentlicher machen #wirmistenaus

04/06/2017

4 ganz einfache Ideen für weniger Plastik im Haushalt, die dein Zuhause gleichzeitig ordentlicher machen - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

Am heutigen #wirmistenaus-Challenge-Tag möchte ich mich einem Thema widmen, an dem ich eigentlich seit Anbeginn meiner Minimalismusreise dran bin. Es klappt mal besser, manchmal weniger gut: die Plastikreduktion.

Eines habe ich jedenfalls gemerkt, wenn man versucht Plastik zu reduzieren, reduziert sich auch irgendwie das unansehnliche Zeug, das so herumsteht. Besonders inspiriert hat mich ein Vortrag von Bea Johnson im Gartenbaukino, sie war so inspirierend und lustig, hat ein tolles (sehr leeres ;-)) Haus und der Jahresabfall der Familie Johnson passt in ein Einmachglas. Familie Johnson hat jedenfalls nicht viel herumstehen :-D. Ich glaube ehrlich nicht, dass ich das jemals erreichen werde, aber warum nicht einfach mal anfangen, die Welt in kleinen Schritten ein bisschen besser zu machen? Und weil wir ja bei der #wirmistenaus – Challenge sind, gibt es heute ein paar Ideen, wie man durch das Einsparen von Plastik, sich auch plötzlich allerhand Zeug erspart und die Dinge gleich viel ordentlicher aussehen.

4 Ideen für weniger Plastik im Haushalt, die dein Zuhause gleichzeitig ordentlicher machen

 

  • Stoffsackerl/Stoffbeutel immer dabei
    Hand aufs Herz? Wie bewahrst du deine Plastiksackerl auf? In einem riesen Haufen unter der Abwasch? Irgendwo in einem großen Plastiksackerl in der Abstellkammer? Die Plastiksackerl im Plastiksackerl? Jedenfalls werden sie immer mehr statt weniger und sehen auch nicht besonders schön aus, außerdem nehmen sie unnötig Platz weg. In Österreich soll es ab 2018 keine Gratisplastiksackerl mehr geben, aber ob das viel hilft? Inzwischen haben wir Menschen so viel Plastik produziert, dass wird den gesamten Planeten sechs Mal damit einfolieren könnten und immer noch wird mehr produziert. Ein Plastiksackerl wird im Schnitt nur 20 Minuten verwendet aber die Plastikrückstände verschmutzen die Umwelt über Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte. Also wieso nicht einfach ein wiederverwendbares Stoffsackerl statt vieler unnötiger Plastikbeutel? Es immer mitzuhaben bedeutet ein bisschen eine Umstellung, aber nach und nach verschwindet dann auch langsam der Plastiksackerlhaufen, wo immer du ihn auch lagerst 😉
  • Weniger Plastik im Badezimmer
    Kennt ihr die Armada an Plastiktübchen, Plastikflaschen und Plastikschächtelchen, in denen Duschgel, Haarshampoo und Cremes aufbewahrt werden? Braucht es das wirklich? Manchmal gibt es ganz einfach Alternativen. Haarwaschseifen oder Seife ersetzen jede Menge Plastikflaschen und manchmal genügt ein Klecks Öl auf der Haut und erspart stattdessen 3 verschiedene Cremes. Man hat weniger Zeug im Bad und hilft gleichzeitig der Umwelt.
  • All in One beim Putzen

    Nicht selten hat man auch eine große Auswahl an Putzmitteln, die man vielleicht so gar nicht alle wirklich braucht. Ich finde es teilweise extrem verrückt, was einem alles verkauft wird. Verschiedenste Mittel, Tücher, Handschuhe, Klosteine, alles muss antibakteriell sein, vieles davon ist als Wegwerfprodukt konzipiert. Was mit Klo und Bad zu tun hat, möchte man nicht waschen, es wird am besten gleich weggeworfen. Wieso nicht mehr waschbare Tücher verwenden? Manchmal ersetzt ein Allzweckreiniger, Essig & Natron zehn verschiedene Waschmittel, die voll mit giftigen Chemikalien sind und den Klostein kann man auch einfach weglassen und gegen die Geruchsbelästigung einfach ein Streichholz anzünden. Rezepte für selbst gemachte Reiniger findest du auf meiner Pinterest-Pinnwand hier.
  • Leitung statt Flasche

    In unserer Familie trinken wir eigentlich hauptsächlich Leitungswasser und Tee, Saft ist eine Ausnahme. Das tut der Umwelt gut und unseren Körpern, denn die vielen zuckerhaltigen Getränke sind nicht besonders gesund. Dadurch ersparen wir uns jede Menge unnötiger Flaschen. Sowohl die Kinder als auch ich haben unsere Edelstahlflaschen, die wir fast immer dabei haben, die wir nachfüllen können. Damit helfen wir mit 1.300.000.000 Einweg PET Getränkeflaschen einzusparen, die jährlich produziert werden und übereinandergestapelt bis zum Mond reichen würden.

Natürlich gibt es noch viel viel mehr #zero waste -Anregungen über die ich bald einmal schreiben werde, vielleicht fallen dir noch weitere Ideen ein, die gleichzeitig unnötiges Zeug ersparen, dann poste doch bitte in den Kommentaren!

Ach ja! Beinahe hätte ich es vergessen:

Die heutige Challenge-Aufgabe findest du bei Stadtmama und es geht dem Zeug im Wohnzimmer an den Kragen! Den Beitrag dazu findest du hier.

Und weil es in den letzten Wochen doch etwas viel war, machen wir zwei Wochen „Osterentrümpelferien“ genug Zeit, um alle Aufgaben noch einmal durchzugehen und nachzuholen, was noch offen ist.

#wirmistenaus – die Challenge – so funktioniert’s

Die Challenge ist eine gemeinsame Aktion von Stadtmama Judith & mir. Du kannst jederzeit einsteigen. Damit du keine Aufgabe verpasst, registriere dich doch für meinen Newsletter

und den von Stadtmama. Die Beiträge zur Challenge und die Aufgabenstellungen kommen dann direkt zu dir in die Mailbox.

Komm außerdem in die Facebookgruppe zur Challenge „Chaosfreies Familienleben“ , dort warten schon jede Menge Gleichgesinnte und es gibt regen Austausch. Ich zeige außerdem auch meine Vorher-/Nachher-Bilder & Videos in der Gruppe, falls es dich interessiert 🙂

Wenn du über unsere Challenge bloggen willst, dann freuen wir uns. Verlink dich in den Kommentaren oder poste deine Beiträge in der Facebookgruppe, wir sammeln alle Links auf einer Pinterestpinnwand und auf der Übersichtsseite zu Challenge hier.

Viel Erfolg beim Ausmisten!

Alles Liebe,

Birgit

4 ganz einfache Ideen für weniger Plastik im Haushalt, die dein Zuhause gleichzeitig ordentlicher machen - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

2 Comments

  • Reply Eveline 04/07/2017 at 07:35

    Liebe Brigit

    Danke für deinen anregenden Beiträge!

    Meine Idee für weniger Abfall und Chemie:
    Seit einem Jahr mache ich meinen Deo selber. Zuvor hatte ich ein paar aluminiumfreie Deos probiert. Dann habe ich das ganz einfache Rezept mit Kokosöl, Natrium und evt. noch Kartoffelstärke zusammengemischt im Verhältnis 3:2:2. Und siehe da, es ist das beste Deo, das ich je hatte, schlägt sogar die mit Aluminium, die ich früher benutz habe! Und ich komme mit regelmässig Fahrradfahren und Klettern regelmässig ins Schwitzen. Manchmal ist weniger und natürlich einfach besser!

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eveline

  • Reply Plastikfrei 04/09/2017 at 12:11

    Hallo Birgit, vielen Dank für deinen motivierenden Beitrag. Ich lebe auch plastikfrei und finde das optimalerweise einmalige „Ausmisten“ auch echt beruhigend. Alles fühlt sich übersichtlich und klar an, da der ganze Schrott aus dem Haus ist. Schrott, den man irgendwann einmal für notwendig gehalten hat.

    Viele Grüße, Sunny

  • Leave a Reply