Achtsamkeit Minimalismus

Weihnachtsstress adé – In 4 Schritten zu einem Weihnachtsfest ohne Stress

12/12/2016

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Willst du wirklich eine entspanntere Weihnachtszeit verbringen, dann wirst du nicht daran vorbei kommen, alles ein bisschen zu reduzieren, von allem „weniger“ wieder gut zu finden. Ich habe vier aus meiner Sicht ganz wichtige Punkte zusammengetragen, die Weihnachten entspannter machen:

* Die neue Einstellung

Alles fängt an mit einer neuen Einstellung. Weniger ist ok. Weniger ist sogar besser, Weniger ist das neue „cool“. Für Kinder sowieso, denn sie werden von Zuviel so leicht überfordert, alles was sie an Energie für ein „Zurechtfinden“ im „Zuviel“ verbrauchen, haben sie an anderen Stellen zu wenig. Aber auch für uns Erwachsene gilt, wir sind doch auch überfordert oder zumindest von Zuviel überwältigt.

* Mach weniger

Angefangen von weniger Deko, weniger Geschenken, weniger Verwandtenbesuchen, weniger Events, die du abfeiern musst. Stress entsteht, wenn wir Zuviel in unsere Zeit hineinpressen. Also machen wir weniger, vielleicht können wir dann sogar mehr erleben? Nämlich echte Weihnachtszeit mit unseren Familien.

* Sag nein

Ich bin so unglaublich schlecht darin, ehrlich. Ich bin eine fürchterliche Ja-Sagerin, irgendwie habe ich immer Angst etwas zu verpassen. Aber ich versuche es mir zur Einstellung zu machen, von vornherein „Nein“ zu sagen, dann kann ich auch mit vollem Herzen „Ja“ sagen. Verpasste Möglichkeiten kommen wieder. Versuche einmal darauf zu achten, auch Dinge, die man einzigartig glaubt, kommen doch wieder und du wirst sehen Weihnachten (und nicht nur Weihnachten) wird schöner, wenn wir mehr weglassen und nicht versuchen, es mit noch mehr zu toppen.

* Abschalten & Ausschalten

Weniger Stress werden wir erst haben, wenn wir auch unsere Handys ausschalten.

In unsere Handys zu schauen entspannt nicht, es hält unser Gehirn in einer Art Dauerbetrieb. Bei allem was wir tun, benötigen wir „intensive Aufmerksamkeit“, Konzentration, unser Geist muss sich fokussieren. Um das zu erreichen, muss unser Gehirn anderer Dinge ausblenden, es trennt für uns automatisch Wichtiges von Unwichtigem. Müssen wir viel ausblenden, wie etwa Kinderlärm, Straßenlärm, Weihnachtsmusik oder Ähnliches, wird es anstrengender sich zu konzentrieren und Anstrengung macht uns müde. Was passiert, wenn unser Geist müde wird?
Wir erbringen weniger Leistung, wir sind leichter abgelenkt und öfter reizbar.

Keine guten Voraussetzungen für ein friedliches Weihnachtsfest.

Also heißt es wieder zwischendurch eine Auszeit nehmen und der perfekte Ort sich und seinen Geist wirklich zu entspannen, ist die Natur. Dort können wir besser als überall anders unsere Batterien wieder aufladen. Dort haben wir die Möglichkeit uns zu erholen, vorausgesetzt wir lassen unsere Handys zu Hause. Also lassen wir den hektischen Weihnachtsmarktbesuch und gönnen wir uns einen Winterspaziergang mit den Lieben. Das Schöne dabei, es gibt keinen anderen Ort, an dem die Kinder so ausgeglichen sind, wie draußen.

Als Erinnerung:

Und damit du nicht vergisst, etwas wegzulassen, habe ich dir eine kleine Not do to -Liste erstellt, die sich in meinem Weihnachtsebook befindet. Mehr Infos zum E-Book findest du hier.

Alles Liebe,

Birgit

Foto von Unsplash

3 Comments

  • Reply Minimalismus Schritt 2- Tipps für minimalistische und nachhaltige Weihnachten – Ökohexe 12/16/2016 at 12:58

    […] Lesenswert zum Thema: hier und hier klicken […]

  • Reply Regine 12/17/2016 at 10:26

    Liebe Birgit,

    vielen Dank für dieses Post! Leider ist es gerade vor Weihnachten so leicht, in diesen schnellen Rhythmus und diesen selbstgemachten Stress zu fallen. Da tut deine Erinnerung hier sehr gut. :-)

    Dir wünsche ich noch eine frohe und entspannte Weihnachtszeit,

    Regine

  • Reply Nini 12/17/2016 at 21:58

    Guten Abend Birgit :)
    Ich versuche jedes Jahr mir nicht diese typischen Weihnachts-alles-muss-perfekt-sein Stress zu machen, aber das ist leichter gesagt, als getan. Vor allem, wenn die Familie diesmal zu uns kommt, hat man es als Mutter nicht leicht.
    Neben Kekse backen und aufräumen, wollen die kleinen natürlich auch beschäftigt werden.
    Aber nächstes Jahr, da ganz bestimmt ! ( hoffentlich )

    Lg

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