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Wäschekorbtechnik und ganz kleine Schritte {den Alltag vereinfachen}

11/01/2014

wäschekorb (1 von 1)In letzter Zeit habe ich mich sehr viel mit dem Bloggen an sich beschäftigt. Ich möchte meinen Blog etwas verbessern und hab mich dazu informiert: Die üblichen Sachen, wie schreibe ich eine bessere Bio, wie „brande“ ich meinen Blog und wie schreibe ich meine Blogposts am besten so, dass möglichst viele von meiner Expertise in meiner Nische so überzeugt sind, dass sie auch den Newsletter abonnieren.

Deswegen kam ich kaum zum Bloggen.

Und gleichzeitig hab ich mich ein bisschen gefragt, ob ich das so in dem Ausmaß überhaupt brauche? Noch dazu, ich sehe mich einfach in keinem Bereich meines Lebens als Expertin, eher als ewige Schülerin. Ich versuche achtsamer durchs Leben zu gehen und vieles zu vereinfachen, aber im Grunde experimentiere ich nur.

Ich bin also sicher keine Expertin, die hier über Minimalismus oder gar für ein achtsameres, glücklicheres Leben Ratschläge geben könnte. Ist Bloggen trotzdem noch erlaubt?

Was ich aber erzählen kann, ist was bei mir gut funktioniert und was nicht, ich kann über die ganz kleinen Schritte reden, die ich so täglich mache.

Einer dieser kleinen Schritte ist die Wäschekorbtechnik.

Die Wäschekorbtechnik

Eine Technik unter Ordnungsliebenden und angehenden MinimalistiInnen, um einmal eine oberflächliche rasche Ordnung in ein Chaos zu bringen. Ich habe das schon oft gelesen und jetzt bei uns eingeführt. Gerade abends liegt bei uns ganz viel Zeug einfach nur herum, am Ende des Tages ist es hoffnungslos mit Kleinkindern auch noch auf das Wegräumen zu bestehen.

Es ist ganz einfach (warum bin ich noch nie selbst drauf gekommen?): Wäschekorb nehmen und alles hinein geben, was da so rumliegt und eigentlich woanders hin gehört. Zum Beispiel am Boden oder auf anderen „freien“ Flächen wie Tischen, Kästchen, Fensterbrettern usw. Alles erstmal in einen Korb werfen. Das erspart viel Laufarbeit.

Danach sollte man sich noch 5 Minuten Zeit nehmen um den Wäschekorbinhalt auf einer neugewonnenen freien Fläche zu sichten, nach Ursprungszimmern zu ordnen und die Dinge wieder an ihren angestammten Platz zu bringen.

Der Teil passiert bei uns jetzt meistens nicht gleich. Aber es liegt wenigsten nicht alles rum, und wenn das Glückskind dann etwas von mir will, nutze ich (sehr pädagogisch) die Möglichkeit, dass es seine Gegenstände aus dem Korb wieder wegräumt.

Die Wäschekorbtechnik ist vor einer richtigen Entrümpelungsaktion eine gute Möglichkeit die Dinge ausfindig zu machen, die eigentlich keinen eigenen Platz haben, das sind die, die regelmäßig irgendwo dazu gestellt werden, bei uns zum Beispiel in Regalen in zweiter Reihe oder sie tauchen mal hier auf und dann wieder da.

Im Moment versuche ich mir wirklich anzutrainieren regelmäßig alles wieder wegzuräumen bzw. alle freien Flächen mit der Wäschekorbtechnik gleich wieder freizubekommen. Keine leichte Aufgabe mit Kindern.

Jeden Tag ein Ding & Miniziele

Die Wäschekorbtechnik hilft zwar das Chaos übersichtlich zu halten, löst aber nicht das Problem des „einfachzuvielZeughabens“.
Da ich derzeit einfach keinen Nerv für größere Entrümpelungsversuche habe, bin ich derzeit damit zufrieden täglich einen Gegenstand wegzugeben. Dazu gibt es in der Abstellkammer eine „Flohmarktkiste“ wo alles hineinwandert und dann beim nächsten Kirchenflohmarkt ums Eck gespendet wird. Es gibt auch noch eine Kellerkiste für Dinge, die ich eigentlich nicht brauche, aber von denen ich mich aus diversen Gründen noch nicht trennen kann.

Außerdem setze ich mir Miniziele. Ich nehme mir immer ein Zimmer vor (derzeit das Wohnzimmer) und dort leg ich ein kleines Ziel fest. Zum Beispiel: Das erste Bücherregal sichten und zwar nicht die Bücher selbst (das ist ein riesen Projekt) sondern das Zeug, das sich dazwischen angesiedelt hat.

Apropos freie Flächen. Ich hab schon ein „Gerümpeleck“ bereinigt, also so eines, das man eigentlich nie benützt aber immer mit Zeug total vollstellt und bin sehr zufrieden, weil sich bisher kein neues Zeug gesammelt hat. (yeah) Dafür gibts jetzt sogar Platz für Upcycling Deko. Aber mehr dazu beim nächsten mal.

diy_succulent_glas (1 von 1)

Habt ihr noch gute Techniken fürs Ordnungshalten und Entrümpeln zwischendurch? Wäre sehr dankbar!

Liebe Grüße,

das Fräulein

PS

Hier gibt es noch ein paar ganz einfache Ideen für einfache Entrümpelungsaufgaben.

 

31 Comments

  • Reply Andrea vom Runzelfüßchen Blog 11/01/2014 at 17:55

    Mir geht es genau wie dir: ich habe das Gefühl einfach viel zu viel zu haben. Weil man fürs Baby viel geschenkt bekommt, weil ich oft denke „ach, das könnte ich noch mal brauchen“, weil es auch Dinge aus dem Leben vor dem Baby gibt, die mir irgendwie wichtig sind.
    Gerade versuche ich, genau wie du, jeden Tag etwas wegzugeben. An Freunde, Fremde, Einrichtungen. Leider klappt das nicht immer, aber ich lese immer gern bei dir. Das macht Mut und gibt mir neue Idee.

    Liebe Grüße,

    Andrea

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:00

      Liebe Andrea,

      ich muss gleich bei dir nachlesen, was deine Erfahrungen sind. Ich gebe auf jeden Fall die Hoffnung so schnell nicht auf. Und vielen Dank für die netten Worte!
      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Melanie 11/01/2014 at 20:22

    Hallöchen

    Das mit dem Wäschekorb habe ich auch schon versucht, in Verzweiflung, weil ich dringend putzen musste vor Besuch und ich nicht genug Zeit zum Aufräumen fand. Der Wäschekorb stand danach während bestimmt 1 Monat herum, bevor ich die Dinge aussortierte. Darunter diverse Dinge vom Urlaub, welche nicht gerade gebraucht wurden.
    Was mir geholfen hat, ist einerseits das radikale Ausmisten. Meine Kleine hat nur noch ihre lieblings Dinge draussen zum spielen, welche ich ab und zu austausche.
    Am Morgen spielt die kleine einen kurzen Moment für sich, ich lüfte dann die Wohnung und versorge in jedem Zimmer die Dinge welche herum liegen. Das gleiche mache ich Mittags noch einmal im Wohnzimmer und Abends wenn mein Mann der Kleinen das Pijama anzieht. Diese kurzen Durchgänge helfen mir enorm, um eine grosse Unordnung zu verhindern. Und natürlich versuche ich Dinge möglichst gleich weg zu räumen, wenn ich sie nicht mehr brauche, aber das klappt nicht immer. So sieht es bei uns meistens recht ordentlich aus, und ich fühle mich um Welten besser. Wir haben immer noch einige Baustellen, aber ich hoffe einen Teil bis ende Jahr noch zu erledigen.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Melanie

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:07

      Liebe Melanie,
      ja der Korb verhungert auch bei uns ein bisschen aber es hilft das gröbste einmal zu beseitigen. Das radikale Ausmisten ist absolut mein Ziel. Aber das Glückskind ist mit 4 einfach nicht mehr ganz so großzügig in der Abgabe seiner Dinge. Ich mache viel geheim, aber da kann ich dann nicht eben eine ganze Kiste verschwinden lassen. Was mich immer schockiert, es fällt ihm auch gar nicht auf. Würde mir aber wahrscheinlich auch nicht…
      Liebe Grüße aus Österreich,
      Birgit

  • Reply Nanne 11/01/2014 at 20:25

    Ich versuche gerade die Küche zu entrümpeln, bzw. vor allem die Vorräte. Also, versuche ich möglichst viele Sachen zu verkochen…
    Außerdem mache ich auch immer wieder kleine Runden durch alle Schränke im Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer. Mal hier was aussortieren und mal dort.
    Am anstrengendsten finde ich aber das Loswerden. Dafür habe ich aber noch keine perfekte Lösung (Kirchenflohmarkt, keine schlechte Idee).
    Liebe Grüße Nanne

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:10

      Liebe Nanne,
      ja die Vorräte sind bei uns auch immer mal wieder dran, aber für das Verbrauchen bestimmter Dinge muss man sich auch Zeit nehmen.

      Wir haben hier ums Eck mehrere Kirchen, die alle Flohmärkte veranstalten, es kommt einem guten Zweck zu, das ist fein und sie werfen fast nichts weg.

      Ich notiere mir immer die Abgabetermine und lagere einstweilen alles im Keller, dann habe ich auch immer einen fixen Termin, bis wann ich noch was ausmisten sollte, ist auch nicht so schlecht.

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Tanja Heller 11/01/2014 at 20:44

    Ich mache deine Wäschekorbmethode mit einem Tablett, wenn ich hier Zettelberge hab beim Texten und zu k.o. bin, das alles wieder zu lesen und zu sortieren. Trage ich dann in ein anderes Zimmer und sortiere es später, wenn ich wieder fit bin. Die 3-mal-am-Tag-Aufräum-Methode mache ich auch. Dann muss ich nie lange aufräumen und es ist immer Ordnung. Das meiste stelle ich gleich wieder an den Platz, wenn ich es benutzt habe.

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:11

      Liebe Tanja,

      mehrmals täglich keine Schritte ist auch ein super Ansatz, aber ich tu mir ja so schwer Gewohnheiten zu etablieren 😉
      Vielen Dank für den Tipp!

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Eve 11/01/2014 at 20:55

    Wenn ich keine Lust zum Aufräumen habe, motiviere ich mich manchmal mit einem «Spiel», dass ich eine Aufräum-Reihenfolge einhalte. Z. B. stehen wieder zu viele Sachen auf meinem Pult, obwohl ich dort am liebsten nur meinen Computer, eine Lampe und ein Kistchen mit Schreibzeug stehen haben möchte. So beginne ich mit rechts (kann natürlich auch links sein) und arbeite mich akribisch von rechts nach links durch. Ich zwinge mich wirklich jedes Teil anzuschauen, schön der Reihe nach und überlege, wo sein richtiger Platz ist und versorge es sofort. So sieht man schnell einen Erfolg und ich kann Entscheidungen nicht lange herauszögen, da ich ja weiter machen möchte. Auch verzettle ich mich so viel weniger beim Aufräumen. In einem Zimmer räum ich in einer Ecke auf und arbeite mich dann im Uhrzeiger weiter. Das mach ich natürlich nicht immer so, aber da es für mich wirklich fast wie ein Spiel ist, find ich es teilweise richtig spannend.

    Das mit den Korb habe ich lustigerweise auch gerade wiederbelebt. Bis jetzt habe ich immer versucht, die Sachen direkt aus dem Korb zu fischen und zu versorgen. Die Idee, alles zuerst auf einer leeren Fläche zu sortieren und dann erst in die verschiedenen Zimmer zu verteilen finde ich aber viel effizienter. Das mach ich beim nächsten Mal sicher auch so!

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:13

      Liebe Eve,

      ich finde das voll die kreative Idee. Ich versuche manchmal das Glückskind mit einem Spiel, einer Art Aufräumparcours zu locken, aber warum nicht bei sich selbst!
      Vielen Dank für die Idee.

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Micha 11/01/2014 at 21:35

    Der Wäschekorb ist bei uns meistens eine Kiste oder der Lauflernwagen. Mein Mann räumt sehr gerne nach der Methode auf. Leider bleiben viele Dinge zu lange im “Wäschekorb“. Ich kann mich oft nur schwer aufraffen, all die Sachen wieder auszusortieren (wahrscheinlich weil ich sie ja nicht hineingeräumt habe). Da mein Kleiner aber auch gerne sortiert und aufräumt, werde ich mal versuchen, ihn mehr einzubeziehen. Danke für die Anregung!
    LG, Micha

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:14

      Liebe Mich,

      ich kenne das, aber manchmal bin ich auch entfach zu müde. Das Glückskind macht es recht freiwillig, wenn ich eine Belohnung in Aussicht stelle (z.B. „was schauen“) Ist nicht sehr pädagogisch aber für mich eine echte Erleichterung

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Petra 11/02/2014 at 07:07

    Mir geht es ähnlich wie dir. Mit zwei kleinen Kindern herrscht fast ewiges Chaos. Ich arbeite auch mit Minizielen. Diese muss ich dann gleich am Vormittag machen, sonst wird es nichts mehr. Eine Schublade ausräumen und sortieren oder ein Regal ordentlich machen.
    Lg Petra

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:16

      Liebe Petra,

      hier ist es auch so. Was ich nicht gleich in der früh mache, geht mit Kind sowieso dann nicht mehr. Oder eben abends, aber da fällt mir das aufraffen dann auch ordentlich schwer. Aber ganz langsam gehts voran (Betonung auf Langsam)

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Martina 11/02/2014 at 08:36

    Wie wohltuend, dass es überall gleich ist. Ich sitze mit 3 Jägern und Sammlern (inkl. meinem Mann, von wen hätten die Kinder das sonst!) zusammen in einem Haus. Und so schaut es auch bei uns immerwieder aus. Ich bin anscheinend schon eher der moderne Mensch – ich bin die, die ausmistet. Von Beginn an ging ich mit einem Müllsack durchs Haus und der frißt alles!!! , was nicht an seinem Platz ist. Wenn die Kinder mich so sehen, ist einerseits rasch aufgeräumt und andererseits bekomme ich alles, was nicht mehr gebraucht wird (angebissenes Essen, Papierschnippl …). Manchmal erlaube ich mir auch an meinen arbeitsfreien Tagen alleine durchs Haus zu wandern – aber bitte nicht verraten. Das hat übrigens noch keiner Bemerkt, dass still und heimlich Dinge verschwinden. Komisch.

    Zuviel hat man immer und jedesmal wenn ich was Supertolles sehe – und will ja auch ein leuchtende Kinderaugen sehen – frag ich mich 10x „muss das sein“. In vielen Fällen entscheide ich mich dann doch für die billigere „Kuschelrunde“ auf der Couch.

    Als Ordnungsmensch war mein Schmerzpunkt erreicht, wie die Kinder achtlos immer alles ausgelehrt haben und nicht gespielt. Da hatte ich die Erläuchtung, dass entgegen der „Mütterchallange – wer ist die bessere Mutter und gönnt seinen Kindern mehr.“ Weniger doch Mehr ist!

    Ach ja und am Freitag wurde mein kleiner Große 6 Jahre – Geschenke über Geschenke! Wir sind gerade in der finalen Phase, Spielzeug für bedürftige Kinder in eine Kiste zu packen. Wenn was rein soll in das Kinderzimmer, dann muss erst was raus. So ist das leider bei uns. Dafür aber schön übersichtlich und nicht zu voll gerammelt.

    Wunderbares Thema! Danke.

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:22

      Liebe Martina,

      danke für deinen Kommentar. Ich mache auch so meine einsamen runden und da hat auch noch niemand was bemerkt. Eigentlich arg. Das Glückskind hat auch bald Geburtstag und ich habe bei der Verwandtschaft verkündet, dass es bitte höchstens drei Geschenke geben darf. Na da hat es Blicke gegeben. Ich möchte in den nächsten Tagen eine Liste an nichtspielzeug-Geschenken machen, vielleicht hast du ja Ideen?
      Übrigens bin ich kein Ordnungsmensch, aber das alles ausleeren nervt nicht total und noch mehr nerven mich Geschenke die achtlos aufgerissen werden und dann nie mehr angeschaut…

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Tafjora, eine deutsche Familie in Frankreich 11/02/2014 at 14:18

    Hallo meine Liebe,
    wir arbeiten am gleichen Problem 🙂 das mit dem Wäschekorb klingt vielversprechend aber hoffentlich finde ich auch Zeit den dann leer zu räumen… In 9 Monaten ziehen wir wieder nach Deutschland und ich hoffe dass ich bis dahin etwas von dem Gerümpel (was sich in knapp 3 Jahren schon wieder angesammelt hat-unglaublich!!!) los habe…
    Ich hab auch gelesen, man soll sich immer nur kleine Ecken bearbeiten und dann die Uhr auf 30 Min. Stellen. 3 Häufen bewähren sich ganz gut bei mir: Müll, Aufheben, Aufräumen. Aber wie Du schon schreibst, mit Kids alles nicht immer so einfach wenn man alleine um Ordnung kämpft.
    Und wegen dem bloggen: auch da geht es mir ähnlich… Mach doch bitte weiter, ich lese Dich, weil Du so bist wie Du bist:-) LG

    • Reply Fräulein im Glück 11/02/2014 at 15:46

      ich finde Umzüge sind so gute Gelegenheiten, da sind man ohne Verschönerung all den Ballast, den man so mitschleppt, aber eine Arbeit ist das. Ich wünsche dir gute Nerven.

      Vielen Dank für das schöne Kompliment, das freut mich wirklich!

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Ingrid 11/02/2014 at 18:05

    Es ist DEIN Blog und bloggen ist so lange ‚erlaubt‘ 😉 wie du Spaß daran hast. Niemand ist Experte bzw. alle sind Experten, mehr oder weniger. Irgendwann hat man genug von all‘ den Selbstmachtipps und dann sind natürlich persönliche Erfahrungen und Gedanken interessant. Sie zeigen uns manchmal, dass wir alle das Problem mit der Überfülle haben, dass man nicht die Einzige ist. –
    Ich möchte mein Blog zwar schön gestalten, aber irgendwo ist eine Grenze, was den Zeitaufwand anbetrifft. Grund: ich will kein Geld mit meinem Blog verdienen (das kann man durchaus, so scheint mir). Und ich will mich nicht verbiegen, nur das tun, was mir Spaß macht. Ich finde es aber durchaus legitim und eine tolle Sache, mit dem Blog bekannt zu werden.

    Mit dem Wäschekorb ist es sicher wie mit dem Zettelkram, egal wie man das organisiert: man muss einen festen Termin haben, wo man ihn durchguckt, leert, ordnet etc.

    Ich habe es mir auch zur Gewohnheit gemacht, morgens und abends einmal durchs Haus zu gehen und alles, was rumsteht, wegzuräumen oder zu erledigen. Würde es länger dauern, schreibe ich es auf einen Zettel (der in den Organizer kommt) oder direkt auf die To-Do- oder Projektliste.

    Liebe Grüße
    und strebe bloß nicht nach Perfektionismus, wenn du Kinder hast. Das funktioniert nicht.

  • Reply NATURMAMA 11/02/2014 at 19:57

    Es muss der NOVEMBER sein! Wir haben auch ausgemistet :-))) Liebe Grüße!

    Caro

  • Reply Frau Krähe 11/03/2014 at 15:21

    Liebe Birgit
    Danke für die Erinnerung an die effektive Wäschekorbmethode. Was ich auch ganz nett finde: Aus Prinzip nie „leer“ laufen. Man wandert ja eh ständig von Zimmer zu Zimmer oder auch von Stockwerk zu Stockwerk. Ich habe mir angewöhnt, möglichst immer gleich was mitzunehmen, was auch dorthin sollte, wo ich hin muss. So erledigt sich vieles nebenher, ohne speziell Zeit oder Laufmeter zu verbrauchen. Und man fühlt sich unheimlich effizient und patent. 😉
    Und ich liebe „Tabu-Zonen“: Chaos „bündle“ und akzeptiere ich, während definierte Stellen ganz leer/ordentlich bleiben müssen (z.B. Fenstersims, einzelne Regalbretter,…). Das gibt „Anker“ für Auge und Herz, wenn der Rest eines Zimmers immer wieder mal im (Kleinkind-)Chaos versinkt…
    Liebe Grüsse
    Martina

  • Reply Andrea (Miss Konfetti) 11/04/2014 at 19:45

    Beim Thema Blogoptimierung bin ich ganz deiner Meinung. Wenn man vor lauter Optimierung nicht mehr zum bloggen kommt, dann stimmt was nicht im System. Aber das haben wir ja anscheinend schon mal erkannt, also kanns jetzt besser werden 😉

    Die Wäschekorb-Methode nutze ich auch sehr gerne. Ich fang auch beim Aufräumen damit an, erstmal alles in die richtigen Räume zu schaffen und dann geh ich Raum für Raum vor. Und ich entrümpel mich auch immer noch in kleinen Schritten durch die Wohnung. Jede Woche nur einen Bereich, für den ich höchstens eine halbe bis eine Stunde brauche. Für mehr ist momentan einfach nicht die Zeit da und so komm ich auch irgendwann ans Ziel. Ich freu mich über jedes Zwischenziel.

    Liebe Grüße Andrea

  • Reply Linksammlung: Vorstellung guter Artikel anderer | klein wird GROSS 12/09/2014 at 19:54

    […] Thema: “Aufräumen” hat Fräulein-im-Glück einen Beitrag geschrieben. Mit der Wäschekorbtechnick zeigt sie eine Methode, um Chaos schnell beseitigen zu können. Also sozusagen die Grundreinigung […]

  • Reply Anni 06/12/2015 at 05:51

    Liebes Fräulein,

    irgendwas ist immer… So ist es auch bei mir. Und das Aufräumen – vor allem dann das Ordnung halten – ist wohl unser aller „Los“ (seufz, lächel). Ich „arbeite“ auch seit Jahren mit der Korb-Methode, bei mir ist es allerdings eine Klappbox, damit diese nach getaner Arbeit klein zusammengeklappt im Küchenschrank verschwinden kann. Die Korb-Methode klappt ganz gut.

    Wir haben zudem auf dem Sideboard im Esszimmer zwei Filzkörbchen stehen (die schick aussehen und damit wohn- bzw. esszimmertauglich sind), in denen Rechnungen, Zettel, Schlüssel und sonstiger Kram landet, um mit ins Arbeitszimmer genommen werden zu können. So hält sich der herumliegende Papierkram in Grenzen.

    Beim nach oben gehen gilt bei uns das Motto „kein Weg ohne etwas mitzunehmen“, gleiches für das aus dem Haus gehen (Müll, Papierabfälle, Wäsche für die Waschküche usw. – das kann alles parallel geschehen).

    Ich nehme mir auch immer wieder kleine(re) Etappenziele vor und miste regelmäßig mal diese(s), mal jene(s) Regal-/Schrankfach/Schublade aus. Alles auf einmal ist nicht zu schaffen und es so ist es doch viel besser, regelmäßig kleine Ziele erfolgreich zu schaffen, als große Ziele ständig aufzuschieben.

    Ordnung halten ist wohl tatsächlich das halbe Leben… 🙂 Es wird…

    Sonnige Grüße
    Anni

  • Reply Wie man ein Motivationstief ganz schnell überwindet - Fräulein im Glück 01/07/2016 at 15:08

    […] endlich weniger Chaos, will einfach nicht in Erfüllung gehen. Zwar halte ich mich brav an meine Vorsätze, nicht alles auf einmal zu wollen, mir kleine Ziele zu stecken und es passiert ja auch was, aber […]

  • Reply Erste Schritte zum chaosfreien Kinderzimmer - Fräulein im Glück 01/11/2016 at 12:18

    […] ist die Wäschekorbtechnik sehr gut geeignet. Nimm dir einen leeren Wäschekorb, eine Kiste oder auch einen großen Sack und […]

  • Reply Weniger ist mehr: Endlich ein chaosfreies Kinderzimmer #Linktipp – MINI AND ME 02/10/2016 at 21:51

    […] Wäschekorbtechnik. Einer meiner neuen Favoriten. Probiere ich gleich nach unserem Kurzurlaub aus! […]

  • Reply #wirmistenaus DIE CHALLENGE | mit Stadtmama und Fräulein im Glück 03/02/2017 at 13:01

    […] Die Wäschekorb-Technik von Birgit einfach erklärt […]

  • Reply #wirmistenaus - Wie man am besten mit dem Aufräumen und Ausmisten beginnt & Einladung zur Challenge - Fräulein im Glück 03/02/2017 at 22:40

    […] oder du nimmst dir einmal alle Fensterbretter vor oder eine einzige Schublade. • Starte mit der Wäschekorbmethode. Sie hilft dir dabei einen Überblick zu schaffen, was du alles hast, ob alles einen Platz hat und […]

  • Reply 10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst + #wirmistenaus Wochenaufgabe - Fräulein im Glück 03/16/2017 at 11:58

    […] alle Dinge, die nicht in deine Küche gehören mit der Wäschekorbmethode zurück an den eigentlichen […]

  • Reply Ausmisten ganz einfach: ein praktischer Leitfaden - Fräulein im Glück 03/19/2017 at 20:59

    […] erst? Hast du Vorher-Fotos gemacht? (Ausmist-)Ziele gesetzt? Vielleicht hast du sogar schon die Wäschekorbmethode angewandt und dir einen ersten Überblick verschafft? In den nächsten Wochen gehen Stadtmama & […]

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