Minimalismus

Kinderzimmer ausmisten & aufräumen – Ideen, wie es auch langfristig ordentlicher wird

04/27/2017

Kinderzimmer ausmisten und aufräumen - Ideen wie es auch langfristig ordentlicher wird - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

Kinder wie die Zeit vergeht. Zwei Wochen #wirmistenaus-Challenge-Pause sind vorbei. Hattest du Zeit um Entrümpelaufgaben nachzuholen und vielleicht auch zu entspannen nach der ganzen Arbeit der ersten Wochen? Heute kommt gleich ein ganz ganz großer Brocken. Zumindest in unserem Haushalt. Das Kinderzimmer.

Und ich bin ganz ehrlich. Ich habe schon die #chaosfreies Kinderzimmer-Challenge mehrmals gemacht und es ist hier immer noch oft genug chaotisch. Kinder machen es einfach viel schwieriger minimalistisch (und auch ordentlich) zu leben, aber sie machen es auch wichtiger. Eigentlich waren es die vielen Anschaffungen, das viele Zeug was man so mit Kindern bekommt und schließlich auch das Spielzeug, das irgendwann im Weg herum liegt, die mich überhaupt zur Minimalismus-Idee gebracht haben.

Wie viel ist genug und Ordnung : Ansichtssache

Was klar ist: Es wird immer Kompromisse geben müssen, denn was für mich zu viel ist, ist für die Kinder noch lange nicht genug und was ich als unordentlich empfinde (und meine Toleranzgrenze ist hoch ;-)) ist für die Kinder super schön aufgeräumt. Und ehrlich: Ich beschäftige mich jetzt schon lange damit und habe auch noch keine gute Lösung gefunden. Heute gibt es deswegen keine konkreten Tipps, sondern Ideen, wie es langfristig im Kinderzimmer ordentlicher wird, es gibt also keine Garantie 😉

Ideen, wie es langfristiger im Kinderzimmer ordentlicher wird:

  • Mehr ist nicht besser (ich wiederhole mich :-D). Wir nehmen unseren Kindern weder Möglichkeiten, noch stören wir ihre Entwicklung noch fördern wir sie zu wenig oder lieben sie weniger, wenn sie weniger Zeug von uns oder anderen bekommen und zum Spielen zur Verfügung haben. Im Gegenteil, es gibt genug Gründe, warum weniger mehr im Kinderzimmer ist.
  • Unsere Kinder haben ihre Spielsachen nicht selbst gekauft (also zumindest nicht alles ;-)), also dürfen wir die Schuld nicht bei ihnen suchen. Wir haben ihnen Kleidung im Übermaß und Spielzeug in Massen gekauft, geschenkt, besorgt oder haben zumindest zugelassen, dass sie in so kurzer Zeit, also auf ihre Lebensjahre gesehen, so viel Zeug anhäufen, und so wie wir, oft diese Mengen überhaupt nicht bewältigen können. Also sollten wir zuerst unser Verhalten überdenken, bevor wir uns an unsere Kinder wenden.
  • Wir sehen immer zuerst das, was von anderen herumliegt. Aber liegt von uns gar nicht mehr herum? Räumen wir immer alles weg? Oder wissen wir immer noch nicht wohin mit manchen Dingen? Als Erstes sollten wir unsere Sachen in Ordnung bringen, bevor wir uns mit unseren Kindern oder alleine an das Kinderzimmer machen. Fangen wir lieber mit unserem eigenen Krempel an und werden ein gutes Vorbild.
  • Je mehr wir ausmisten mit unseren Kindern und ohne, umso mehr lernen wir dazu. Es wird immer leichter und wir lernen mehr über die Gefühle des Loslassens und wie wir damit umgehen müssen. Manches fällt uns leichter, auch mit der Zeit, anderes nicht. Auch unseren Kindern geht es so. Außerdem ist jedes Kind unterschiedlich und hat unterschiedliche Phasen. Manche sind Sammler, andere sind mit einem Fahrrad zufrieden, das ändert sich auch wieder ganz schnell. Ganz hilfreich ist für mich der Gedanke, dass es kein Ende gibt. Wir werden nicht einmal das Kinderzimmer ausmisten und dann ist es erledigt. Im Gegenteil wir brauchen jede Menge Geduld und es ist ein stetiges Tun.
  • Regeln einführen (auch für sich ;-)) – das ist ein Punkt, da bin ich ganz ganz schlecht, aber ohne geht es nicht. Wir haben zum Beispiel eine Regel, dass wenn ein Spielzeugkorb voll ist, dann wird aussortiert, mehr Spielzeug gibt es nicht, es wird kein zweiter eröffnet. Das klappt eigentlich ganz gut. Anderes funktioniert wieder gar nicht, dass alles wieder Wegräumen zum Beispiel. Aber das liegt wieder bei mir selbst und meiner Konsequenz, ich räume auch nicht alles immer gleich weg 😉

Die #wirmistenaus-Challengeaufgabe der Woche: das Kinderzimmer

Die heutige Aufgabe ist es also sich Gedanken über das Kinderzimmer zu machen oder überhaupt über das Weniger mit Familie. Kannst du schon mit dem Kinderzimmer anfangen ( über irgendein Plätzchen wird man sich immer einig ;-)) oder musst du noch einmal deine eigenen Sachen & Gewohnheiten durchschauen? 

Wenn du dich ans Kinderzimmer wagst, bieten dir vielleicht diese Artikel eine kleine Orientierung, sie waren Teil einer älteren #chaosfreies Kinderzimmer-Challenge :

1) Endlich ein chaosfreies Kinderzimmer – die Challenge

2) Erste Schritte zum chaosfreien Kinderzimmer

3) Wie man mit Kindern ausmistet und die Sache mit dem Loslassen

4) Spielzeug und Kindersachen richtig aufbewahren

5) Kinderbücher organisieren und das ideale Bücherregal für Kleinkinder

6) Kinderkunst und Basteleien aufbewahren oder wegwerfen?

7) Kleinteiliges Spielzeug und warum Altersrichtlinien sinnvoll sind

8) Kinderkleidung in Schach halten

9) Ordnung im Kinderkleiderschrank und an der Garderobe

10) Was tun mit Stofftieren, Schulsachen oder Kleinkram?

11) Für immer Ordnung im Kinderzimmer? Oder was wir wirklich erreichen können

Auch bei Stadtmama findet ihr am heutigen Challenge-Donnerstag einen Artikel. Bei ihr dreht sich alles um das gezielte Aufräumen und ihr findet ein Putzplan-Freebie zum Download. Zum Artikel geht es hier.

#wirmistenaus – die Challenge – so funktioniert’s

Die Challenge ist eine gemeinsame Aktion von Stadtmama Judith & mir. Du kannst jederzeit einsteigen. Damit du keine Aufgabe verpasst, registriere dich doch für meinen Newsletter

und den von Stadtmama. Die Beiträge zur Challenge und die Aufgabenstellungen kommen dann direkt zu dir in die Mailbox.

Komm außerdem in die Facebookgruppe zur Challenge „Chaosfreies Familienleben“ , dort warten schon jede Menge Gleichgesinnte und es gibt regen Austausch. Ich zeige außerdem auch meine Vorher-/Nachher-Bilder & Videos in der Gruppe, falls es dich interessiert 🙂

Wenn du über unsere Challenge bloggen willst, dann freuen wir uns. Verlink dich in den Kommentaren oder poste deine Beiträge in der Facebookgruppe, wir sammeln alle Links auf einer Pinterestpinnwand und auf der Übersichtsseite zu Challenge hier.

Viel Erfolg beim Ausmisten!

Alles Liebe,

Birgit

 

Kinderzimmer ausmisten und aufräumen - Ideen wie es auch langfristig ordentlicher wird - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

 

4 Comments

  • Reply Wie du gezielter Aufräumt | +Freebie: Putzplan als Download 04/27/2017 at 13:34

    […] Birgit geht es heute darum, das Kinderzimmer auszumisten und sinnvoll zu ordnen. Etwas, was ich schon seit Jahren versuche, aber nie sich richtig klappt. […]

  • Reply daija // liebevoller leben 04/27/2017 at 14:16

    Liebe Birgit

    Danke für den Anstoß. Spielsachen, Kinderkunstwerke und Erinnerungsstücke der Kinder sind bei uns auch immer wieder ein Thema. Die Große hat zwar mittlerweile ein eigenes Zimmer, die meisten Spielsachen haben wir allerdings im Wohnzimmer. In allen anderen Kategorien habe ich das Gefühl, einigermassen organisiert und minimalistisch zu sein.

    Zugegeben habe ich bisher die Sachen der Kinder allein aussortiert. Ich wage mich mal daran, es am Wochenende mit meiner Tochter gemeinsam zu versuchen.

    Viele Grüße
    Daija

  • Reply Kultmama 04/28/2017 at 21:15

    Bei mir ist immer viel Chaos. Ich werde mir die Tipps nochmal zu Gemüte führen. Oft verkaufe ich auch das alte Spielzeug von meinem Sohn.

  • Reply #wirmistenaus DIE CHALLENGE | mit Stadtmama und Fräulein im Glück 05/04/2017 at 18:58

    […] Aufgabe : Das Kinderzimmer (Birgit) […]

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