Achtsamkeit Familie

Ich vergleiche mich NICHT mit anderen {Mütter- Mantra #5}

04/01/2014

Heute hat Katrin einen Kommentar unter mein letztes Mütter-Mantra „Ich muss nicht perfekt sein“ gepostet.

… und trotzdem hat man soooo oft das Gefühl, daß andere perfekt sind.
 Die kriegen drei Kinder, Job, Haushalt, Garten UND einen (belebten) Blog gewuppt, nähen, stricken, machen fünfmal die Woche Sport und überhaupt…

Das kleine Männlein im Ohr schweigt ja doch nicht. Egal, wie laut wir selber singen…“

Liebe Katrin, du hast so recht! Mir geht es genauso (übrigens sowieso, wenn ich deinen tollen Blog sehe, wie machst du das nur?!?)

Seitdem ich blogge und Mutter bin, ist es noch schlimmer, da habe ich täglich ausreichend Gelegenheit mich mit anderen Müttern und perfekten BloggerInnen zu vergleichen. Ich frage mich dann immer: Wie finden die anderen die Zeit? Wann machen die das alles? Wenn ich das alles so könnte (Design, CMS, schreiben, fotografieren, stricken, backen..), so viele Tutorials könnte ich gar nicht ansehen und dann streuen sie so nebenbei noch ein paar Abenteuer mit den Kids drüber.
Ich bin froh, wenn ich es zum Spielplatz (vor der Tür!) schaffe und abends irgendwie noch ins Bett kriechen kann.

Wieder einmal loslassen

Also was tun?

Ein erster Schritt ist wieder einmal das gute alte (und schwere) Loslassen.

Frau Ding Dong hat einmal geschrieben:

„Ich lasse die anderen besser sein, weil es immer jemanden geben wird, der in irgendwelchen Dingen besser ist, als ich. Das ist völlig in Ordnung.“

Ich versuche das jetzt auch. Ich werde mich einfach nicht vergleichen.

Mein Mantra für diese Woche (und immer): „Ich vergleiche mich NICHT mit anderen“

und wenn ich es doch tue, dann versuche ich mich zu fragen:

  1. Muss ich das wirklich auch noch machen oder besser können? Wenn ja, warum eigentlich?
  2. Ist das was ich habe nicht auch gut so, wie es ist?
  3. Und wenn alles nicht hilft, hilft Hirschhausen ;-), er hat in seinem Buch etwas sehr Treffendes geschrieben:

„Wir halten uns vor allem deshalb für schlechter als die anderen, weil wir von uns selbst mehr wissen, als von den anderen! (Glück kommt selten allein)

Das tröstet zumindest ein wenig, denn alle haben jemanden, der irgendwann, irgendwo, irgendwie besser ist als sie.

In diesem Sinne:

Mütter_Mantra_5

Alles Liebe,

das Fräulein

 

3 Comments

  • Reply Katrin 04/03/2014 at 07:33

    Huch, so kommt man unverhofft zu Ehren 😉
    Das mit dem Vergleichen – ja, klar. Soll man nicht. Weiß man ja auch.
    Aber man weiß vieles, was man (nicht) tun sollte und tut es dann trotzdem (nicht). Verstehst Du, wie ich das meine?
    Frauen sind da, glaub ich, auch anfälliger als Männer.
    Ich für meinen Teil bin ja die meiste Zeit auch sehr zufrieden mit dem, was ich habe.
    Übrigens bin ich eine ganz miese Hausfrau – um die nicht gestellte Frage zu beantworten, wo meine Zeit herkommt. Die Fenster sind schmutzig, die Bügelwäsche stapelt sich, auf den Möbeln kannst Du schreiben.
    Aber es gibt doch SO viele wichtigere Dinge als Putzen…! 🙂

    • Reply Fräulein im Glück 04/03/2014 at 19:03

      Liebe Katrin,

      stimmt, das schwierige ist immer die Umsetzung. Ich glaube trotzdem, dass am Anfang immer ein erster Schritt steht und das ist meistens eine Erkenntnis.

      Wenn ich erkenne was da schief läuft, oder einfach sehe was zum Beispiel in einer bestimmten Situation mit mir los ist, erst dann könnte ich in einem nächsten Schritt auch was ändern.

      Sagen wir es mal so, wenn ich in 5 von 10 Fällen etwas anders machen kann als sonst (raus aus den Mustern), dann bin ich schon ganz schön stolz auf mich 🙂

      Alles Liebe,

      das Fräulein

  • Reply Team Hundeseele 10/19/2017 at 10:09

    Hallo, bin zufällig über den Blog gestolpert und finde ihn sehr gut. 🙂
    Bei dem Artikel finde ich mich wieder. Wie oft habe ich mir bei meinem Mamadasein gedacht „Mache ich alles richtig?“ oder „Wie schaffen das bloß die Anderen?“ Auch ich blogge seit über einem Jahr und mein Tag hat gefühlte 30 Stunden. Aber es läuft – irgendwie. 🙂 Ich habe schon lange damit aufgehört mich mit anderen Müttern zu vergleichen – keiner ist perfekt – und ich will es auch gar nicht sein. Liebe Grüße Claudia

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