Nachhaltigkeit umweltbewusst und nachhaltig

Happy EARTH DAY!

04/22/2013

Sogar Google widmet dem heutigen Tag einen Doodle. Dürfte also doch den einen oder anderen interessieren. Betreffen sollte das Them alle, denn es ist „Earth Day“ – Tag der Erde.

Nachdem es den „Earth day“ seit über 40 Jahren gibt und da auch fast 200 Staaten mitmachen, werte ich das mal als Anzeichen für ein Grundbewusstsein, dass wir nur diese eine Erde haben und wir auch darüber nachdenken sollten, wie wir mit ihr umgehen. Wenn sie weg ist, stehen wir blöd da.

Anlass genug etwas zu tun?

Also was machen mit dem Planeten und für den Planeten? Wir sind ja schon alle betroffen, wenn wir die Videos sehen – abgeholzte Regenwälder hier, ölverseuchte Meere da, leblose Tiere dort – dann sind wir kollektiv schockiert, zumindest die meisten (die, die‘s nicht sind – da weiß ich echt auch nicht), aber was nehmen wir davon mit in den Alltag? Ist uns eigentlich klar, wie sehr wir für diese eine Erde Verantwortung tagen und zwar jede/r Einzeln/e? Wieso geht’s dann nicht weiter?

Der „Well-being researcher” Nic Marks hat es in einem Guardian Artikel gut auf den Punkt gebracht. Er spricht davon, dass die Umweltschutzbewegung keine positiven Visionen liefert, sondern Endzeitszenarien malt, die allen Angst machen, sodass die Menschen lieber davon laufen und so tun als würde es den Klimawandel oder andere Probleme nicht geben. Was wir brauchen ist ein Ziel, eine nachhaltige Vision für die Zukunft. Das Gefühl, es bringt etwas, was zu tun.

Warum ist das nur alles sooo schwierig?

Ich interpretiere dazu Zen-Meister Thich Nhat Hanh mal ganz frei. Wir sind so beschäftigt mit unseren persönlichen Problemen, mit unserem Unglücklichsein, damit eine goße Leere mit Konsumgütern zu stopfen, dass wir an die Folgen unseres Handelns kaum denken. Vielleicht wäre ein erster Schritt „die gegenseitige Verbundenheit allen Lebens anzuerkennen“, davon weg zu kommen getrennt von allen anderen zu sein und mal nach der alten Faustregel zu leben, was will ich meinen Kindeskindern für eine Welt hinterlassen?

Hallo?!?!? Ich bin nicht ganz allein auf dieser Welt!!

Quasi: Was soll ich persönlich nun tun?

„Auf dem Höhepunkt der Energiekrise der Siebzigerjahre empfahl der österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky, man solle doch zum Energiesparen die Nassrasur pflegen, statt Elektrogeräte zu verwenden. Der Rat klang, falls er nicht bloß zynisch gemeint war, verantwortungsvoll“ stand neulich in der Presse.

Wer sich aber daran gehalten hat, „hat inzwischen geschätzte 2000 Einweggeräte aus Plastik verwendet“.

Was ist also besser? In vielen Fällen gibt es außer dem eigenen Bauchgefühl nicht wirklich etwas woran man sich halten kann.

Außer vielleicht einen Grundsatz: Jeder kann etwas tun. Nur nicht zurücklehnen und glauben es hat alles keinen Sinn!

Der Plan des Fräuleins

Wie hälts es das Fräulein persönlich? Ich erinnere mich jeden Tag neu daran, dass ich was tun kann und muss. Ich will nicht gänzlich daran Schuld sein, dass alles den Bach runter geht. Ich versuche besonnen einzukaufen, wenig Plastik, wenig Essen wegwerfen, viel zu Fuß gehen, einfach generell weniger brauchen. An meiner Einstellung arbeiten: Netter sein, wegkommen vom puren Egoismus. Wir brauchen eine neue Haltung in der Gesellschaft.

Ellenbogentechnik war gestern, ein Miteinander wäre für heute schön. Aufmerksam bleiben, vielleicht kommt die große Erkenntnis. Es gibt viele die es interessiert und dafür auch schon Beispiele ( „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“).

In diesem Sinne: Happy Earth Day! Wir lieben sie ja alle!

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