Minimalismus

10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst + #wirmistenaus Wochenaufgabe

03/16/2017

10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst plus Wochenaufgabe zum Ausmisten der Küche - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

Die Küche: Wie angenehm könnte das Essenmachen sein, wenn sie immer ordentlich und übersichtlich wäre? Wie mühsam ist es, wenn man Essen kocht und sich zuerst einmal den Platz schaffen muss, damit man überhaupt anfangen kann? Die Kinder warten meistens schon im Hintergrund. Ich bin ehrlich, unsere Küche ist alles andere als ordentlich. Das liegt zum einen daran, dass sie winzig klein ist. An unseren Küchentisch passen nicht einmal alle 4 Familienmitglieder gleichzeitig, dabei ist die Küche eigentlich eine Art natürlicher Treffpunkt der Familie – hey, hier gibt es essen, was sonst bringt die Leute zusammen? Außerdem ist Essenmachen ja immer irgendwie mit Chaos verbunden (außer man ist so wie mein Freund, der alles sofort wieder wegwäscht). Und irgendwie, ich weiß nicht wie, egal wie wenig Platz in der Küche ist, hier sammeln sich allerhand Dinge, die nicht in die Küche gehören.

Aber ich glaube, es ist ganz egal wie groß oder wie klein die Küche ist: Das ist der Platz, den wir haben und jetzt ist die Aufgabe nur das wirklich in die Küche zu packen, was hinein passt, sodass es nicht total chaotisch oder unordentlich ist und dass das Kochen und Essen in der Küche wieder Spaß macht. Andersrum könnte ich auch fragen: Das sind die Sachen, die ich wirklich brauche, worauf kann ich verzichten, dass alles gut in die Küche hinein passt? Und Hand aufs Herz in der Küche kann man immer immer immer aussortieren.

Dinge, die du in deiner Küche NICHT brauchst

Aber wie die Küche jetzt angehen? Inspiriert von diesem Artikel habe ich ein paar Dinge in der Küche zusammen gesammelt, die du sofort los werden kannst, weil du sie nie oder fast nie brauchst oder du auch gut ohne sie leben kannst und sie total viel Platz brauchen. Und gleich vorweg, nicht die richtigen Küchengeräte machen aus dir einen guten Koch oder eine gute Köchin 😉 :

  • Mikrowelle – wir haben schon lange keine und außer ich mache Aufläufe oder Schnitzel wieder warm (die muss ich dann in den Ofen tun), geht alles ganz einfach auf der Herdplatte.
  • Spezialtöpfe: Spargeltöpfe, Wok. Wie oft verwendest du sie und kannst du nicht einfach normale Töpfe oder eine Pfanne verwenden?
  • Entsafter: Das ist ein sehr trauriges Kapitel. Ich habe einen super teueren Entsafter und verwende ihn ganz selten. Ich habe zuerst gedacht, damit lebe ich gesünder und bin dann draufgekommen. 1) schmecken mir diese Säfte nicht, sie verpicken mit den Magen und zweitens esse ich jetzt eher wärmende Sachen und da passt das Entsaften nicht so gut dazu. Für die 5 Orangensäfte im Jahr reicht auch eine Handpresse. Wie ist das bei dir?
  • Standmixer: Was kann er, was nicht ein einfacher Stabmixer auch kann? Ich komme ganz selten an die Grenzen unseres Stabmixers zum Beispiel, wenn ich rohvegane Kuchen mache und dafür lohnt sich die Anschaffung eines Standmixers jedenfalls nicht.
  • Tolle Spezialkochutensilien: Gemüsespiralisierer, Reiskocher etc…
  • Brotbackmaschine: Es gibt einfache Brotrezepte, die man ganz ohne Brotbackmaschine machen kann
  • Toaster – zugegeben ganz selten vermisse ich ihn, aber toasten geht genauso in der Pfanne
  • Zu viele Töpfe, 
  • Zuviel Geschirr,
  • Zuviel Besteck – wie viel braucht man selbst, wie viele Gäste wird man maximal haben, alles darüber hinaus: weg damit.
  • Das „gute“ Geschirr – wofür heben wir es auf? Man kann es nicht mitnehmen. Entweder verkaufen oder verwenden. Übrigens bisher ist auch in Kinderhänden bei uns kaum etwas zu Bruch gegangen.

Jetzt wirst du vielleicht sagen: Meinen Gemüsespiralisierer verwende ich jeden Tag! Dann gilt dieser Punkt für dich nicht. Behalte guten Gewissens alles, was du täglich oder zumindest regelmäßig brauchst. Denn ein Gemüsespiralisierer ist sicher ein nützliches Ding, wenn du täglich damit arbeitest. Aber wenn ich einmal alle 100 Jahre damit etwas mache, ist es die Frage, ob sich eine Anschaffung lohnt oder wenn man ihn schon hat, es besser wäre, ihn zu spenden oder zu verkaufen. Auch in der Küche gibt es eine Mode und nicht alles, was die großen Fernsehköche verwenden, brauchen wir im Familienalltag.

Wochenaufgabe #3 – die Küche ausmisten (Schritt für Schritt)

So das jetzt als ersten Anstoß und jetzt kommen wir zu unserer Challengeaufgabe in dieser Woche. Wir misten die Küche aus. Wir wäre es, wenn wir uns ein kleines Ziel setzten, das wir auf mehreren Wegen erreichen können: Eine leere Arbeitsfläche.

Je nachdem wie groß und voll deine Küche ist, kannst du entweder einmal nur das „äußere Erscheinungsbild“ deiner Küche verbessern oder du startest gleich so richtig durch:

Erste „Oberflächenreinigung“

  • Bringe alle Dinge, die nicht in deine Küche gehören mit der Wäschekorbmethode zurück an den eigentlichen Platz
  • Räume alle Oberflächen ab, wovon kannst du dich sofort trennen? (Stadtmama zeigt dir wohin damit) Was musst du zwischenlagern, weil es keinen Platz in einem Kasten hat? Auch Dinge, die du täglich verwendest, kannst du griffbereit in einem Schrank lagern.
  • Behalte nur, was du wirklich regelmäßig verwendest.
  • Schaffst du es die Arbeitsflächen so auszumisten/aufzuräumen, dass sie leer sind bzw. wirklich nur das Notwendigste darauf ist?
  • Mache alle Oberflächen sauber. Genieße deine (von außen) saubere Küche :-), tanke ein bisschen Energie für die Arbeit, die jetzt kommt.

Die Tiefenreinigung:

  • Räume deine Schubladen und Schränke aus. (aber nur eines nach dem anderen, sonst bist du vielleicht überwältigt angesichts der Menge)
  • Gibt alles weg, was kaputt ist, wo etwas fehlt oder nicht mehr zusammenpasst (Stichwort Topf/Deckel), was du nie benützt, was du doppelt hast (brauchst du wirklich 3 Tortenformen?!?). Sortiere Besteck, Teller, Tassen und reduziere sie auf ein Maß, das du wirklich verwendest. Brauchst du 5 Holzkochlöffel?
  • Hast du noch Kindergeschirr, Plastikteller etc.? Brauchen das deine Kinder wirklich oder könnten sie einfach von einem normalen Teller essen oder aus einem normalen Glas trinken?
  • Welche Küchengeräte verwendest du wirklich? (siehe Liste oben) Wovon kannst du dich trennen?
  • Zum Thema Lebensmittelaussortieren, Kühlschrank übersichtlich gestalten und Lebensmittelversschwendung eindämmen findest du hier einen ganzen Artikel von mir.

Ganz wichtig wenn es absehbar ist, dass du dafür länger brauchst, plane mehrere kleine Einheiten ein, sonst geht ganz schnell die Lust verloren und tausch dich in unserer Facebookgruppe mit uns aus.

#wirmistenaus – Die Challenge: so funktioniert’s

Die Challenge ist eine gemeinsame Aktion von Stadtmama Judith & mir. Du kannst jederzeit einsteigen. Damit du keine Aufgabe verpasst, registriere dich doch für meinen Newsletter

und den von Stadtmama. Die Beiträge zur Challenge und die Aufgabenstellungen kommen dann direkt zu dir in die Mailbox.

Komm außerdem in die Facebookgruppe zur Challenge „Chaosfreies Familienleben“ , dort warten schon jede Menge Gleichgesinnte und es gibt regen Austausch. Ich zeige außerdem auch meine Vorher-/Nachher-Bilder & Videos in der Gruppe, falls es euch interessiert 🙂

Wenn ihr über unsere Challenge bloggen wollt, dann freuen wir uns. Verlinkt euch in den Kommentaren oder postet eure Beiträge in der Facebookgruppe, wir sammeln alle Links auf einer Pinterestpinnwand und auf der Übersichtsseite zu Challenge hier.

Viel Erfolg beim Ausmisten!

Alles Liebe,

Birgit

PS bei Stadtmama findet ihr zum heutigen Challenge-Donnerstag Tipps wohin mit dem ganzen Zeug, das wir so entrümpeln und zwar hier.

PPS Alle Beiträge und Aufgaben zur Challenge findet ihr hier auf der Übersichtsseite.

PPS: Wir haben eine uralte Küche, wie sie aussieht könnt ihr nicht nur in der Facebookgruppe anschauen, sondern auch hier.

10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst plus Wochenaufgabe zum Ausmisten der Küche - Fräulein im Glück - nachhaltiger Mamablog

Foto: unsplash

23 Comments

  • Reply Kerstin 03/16/2017 at 13:08

    Jepp, in der Küche lohnt es sich quasi IMMER, genau hinzuschauen und auch ins letzte Winkelchen Licht zu bringen.

    Danke für deine Gedanken und Anregungen!

    Viele Grüße,
    Kerstin

    ::::: http://blog.laboratorium-nachhaltigkeit.de :::::

    • Reply Birgit 03/20/2017 at 12:35

      Liebe Kerstin,
      du hast recht. immer 🙂

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Rike 03/16/2017 at 13:35

    Wir haben vor zwei Jahren unsere Oberschränke rausgeworfen weil sie mich erdrückt haben (optisch natürlich). So waren wir gezwungen auszusortieren und ich war erstaunt, wieviel dabei zusammen gekommen ist und ich zu oxfam bringen konnte. Die Mikrowelle haben wir auch verschenkt. Und ich vermisse nix. Und nehme euren Artikel zum Anlass, noch einmal genau durch zu gucken und weiter auszusortieren. Danke dafür

    • Reply Birgit 03/20/2017 at 12:37

      Liebe Rike,

      Ich wundere mich auch immer wie viel immer noch zusammen kommt 😀 Ich finde es immer wichtig zu hören, dass jemand nichts vermisst, dass nimmt immer ein bisschen die angst.

      Vielen Dank!

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Nanne 03/16/2017 at 14:55

    Liebe Birgit,
    ich finde eure Serie einfach toll! Auch wenn ich nicht direkt selbst mitmache – ich sortiere aber gleichzeitig auch aus, wegen bevorstehendem Umzug!
    Ich les hier einfach immer gerne mit! (und ich werde meinem Optiker deine Brille zeigen und sagen – sowas will ich auch! Ich brauche unbedingt eine neue, also wirklich, nicht nur weil deine schön ist! ;))
    LG Nanne

    • Reply Birgit 03/20/2017 at 12:38

      Liebe Nanne,

      vielen lieben Dank 🙂
      Ich bin so odt umgezogen und hab erst beim letzten durchgang den minimalismus entdeckt, dabei ist das echt der beste anlass und man muss nicht so viel zeug mitschleppen 😀 Und bin schon gespannt wie du mit neuer Brille aussiehst 🙂

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply Anita 03/16/2017 at 16:52

    Ohne die Mikrowelle könnte ich nicht mehr leben.
    Und dank des Brotbackautomats backe ich 5mal die Woche Brot statt alle 2 Monate mal. (Faulheit)
    Den Standmixer brauche ich alle 2 – 3 Tage, der Stabmixer hat einfach nicht die Power des Standmixers.
    Der Toaster ist bei mir auch regelmäßig im Einsatz.

    Ich hadere noch damit, die Elektrofondue-Sachen weg zu packen, auch wenn wir das letzte Mal vor 2 Jahren das Zeug benutzt haben. Mein Mann kuckt dann immer so traurig, wenn ich wieder einen Entsorgungs-Anfall habe. Er hat schon traurig gekuckt, als ich unsere Töpfe auf 3 und unsere Pfannen auf 2 reduziert habe.

    Vielleicht sollte ich wieder die Umzugskiste holen.
    Da hab ich vor 2 Jahren das letzte Mal alles Küchenzeug, inclusive Rührlöffel, etc. reingepackt und nur das rausgeholt, was ich wirklich brauchte. Nach einem Jahr habe ich die halbvolle Umzugskiste meinem Mann unter die Nase gehalten. Dann hat er wieder traurig gekuckt und gemeint: „Dann schenk es halt weg“.
    Ist vielleicht mal wieder Zeit.

    • Reply Birgit 03/20/2017 at 12:53

      Liebe Anita,
      ich finde die Technik mit wegpacken super, sie hilft mir immer wenn ich mich nicht trennen kann. Noch cooler finde ich eigentlich, wenn man versucht in seinen Archivkisten zu raten, was drinnen ist bevor man reinsieht. Ich habe oft schon Sachen vergessen 🙂

      Liebe Grüße,
      Birgit

  • Reply qi-mum 03/16/2017 at 19:18

    Liebe Birgit,

    Nach dem Bad bin ich total motiviert und bin froh, dass es nun die Küche ist und nicht die Kinderzimmer 😨. Die werden mir nicht erspart bleiben – ich weiß! Auf jeden Fall bin ich bei der Küche motiviert, obwohl es auch da ziemlich viel zu tun geben wird. Vor allem bei den Lebensmitteln 😯 toller Beitrag. Die Vorgehensweise von dir klingt einleuchtend … also los!👍

    • Reply Birgit 03/20/2017 at 12:55

      Liebe Bianca,

      bei uns gibt es auch genug Ecken vor denen mit noch graut. Stichwort: Keller & Abstellraum :-O Ich freu mich jedenfalls, dass du motiviert bist 🙂

      Liebe Grüße,

      Birgit

  • Reply #wirmistenaus DIE CHALLENGE | mit Stadtmama und Fräulein im Glück 03/17/2017 at 09:48

    […] Aufgabe & Tipps: Die Küche (Birgit) […]

  • Reply 5 einfache Schritte, um sofort nachhaltiger zu leben (und dabei Geld zu sparen) • MINI AND ME 03/20/2017 at 00:29

    […] 10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst […]

  • Reply sonja 03/21/2017 at 10:41

    hy all, hallo birgit 🙂 … danke für eure serie!!! der donnerstag ist wirklich ideal als startkick! … küche/abstellraum-küchenanteile – ich bin dabei, hab die hauptsache am wochenende gemacht … inkl. vorher-nachher-fotos … habe schon vor etwa fünf jahren stark reduziert, jetzt noch mal ein wenig – und meine eh schon vorhandene gute struktur nochmal verbessert … und vor allem so ein „quartalsaufräumen“ von den dingen, die dann einfach (immer wieder) ewig rumstehen und da nicht hingehören … ja … lebensmittel gab es nicht so viel zu reduzieren, aber hab da umstrukturiert … und ein tip vielleicht für alle anderen minimalisiererInnen: ich bin sehr für zweckentfremden von dingen, die man nicht (mehr) oder so gut wie nie braucht – z.b. kochbesteck im sektkübel, tortenformen in so einer (umgedrehten) torten-transportbox, alle anderen backsachen in so einer (umgedrehten) kuchen-transportbox … das zweite brotkörbchen ist gleich der aufbewahrungsbehälter fürs brot, bürsten sind in einem alten blumentopf usw. … ganz liebe grüsse, s.

  • Reply Meine Kraftquelle 03/22/2017 at 09:31

    Hallo Birgit,
    bei deiner Bemerkung, dass von dem guten Geschirr trotzKinderhänden kaum etwas zu Bruch gegangen ist, musste ich lachen.
    Bei dem ein oder anderen Teil habe ich gehofft, dass eins meiner Kinder es fallen lässt – bisher erfolglos. Wenn hier etwas runterfällt, dann nur ein Teil aus meinem geliebten Alltagsgeschirr. 😉

    Eure Challenge ist eine tolle Idee und ich mache gerne mit.
    Eine kleine Idee: bei uns in der Nähe gibt es ein Trödelhaus. Dorthin kann man alles bringen, was noch in Ordnung ist, man aber nicht mehr benötigt (z.B. das gute Geschirr, den Entsafter oder den Toaster). Die Sachen werden für kleines Geld öffentlich verkauft, d.h. jeder kann dort einkaufen. Die Einnahmen werden an soziale Einrichtungen / Projekte gespendet. Vielleicht gibt es in eurer Nähe auch ein Trödelhaus?
    Das ist eine gute Sache und motiviert mich, denn so kann ich mit dem Ausmisten auch noch eine gute Sache unterstützen.

    Viele Grüße von Tanja

    • Reply Birgit 03/22/2017 at 18:05

      Liebe Tanja, danke für den Tipp. Ich gebe meine Sachen immer zum Kirchenflohmarkt das ist auch für den guten Zweck und auch so eine Art Trödelhaus haben wir in der Nähe, da hast du recht, da werden die Sachen auch für die gute Sache wiederverwertet bzw. weiterverkauft.

      Liebe Grüße,
      Birgit

      PS das kenn ich auch, dass nur die Lieblingsteile zu Bruch gehen 😀

  • Reply Fussel 03/22/2017 at 16:36

    Manche Tips find ich ja gut, so viel Spezialkram braucht man meist nicht, aber so einige Sachen würden bei uns auf ein Veto stoßen:
    – Toaster. Nein, das geht nicht genausogut in der Pfanne. In der Pfanne brennt Brot an, bevor es richtig getoastet ist. Gar nicht gesund. Und mit dem Brötchenaufsatz kann ich Brötchen aufbacken, ohne gleich energieverschwendend den Backofen anwerfen zu müssen. Reduzierung sollte kein Selbstzweck sein – für mich ist der Grund dafür ökologische(re)s Verhalten und da passt es nicht, für 2 oder 4 Brötchen den Backofen zu nehmen.
    – Wok. Ich koche sehr viel chinesisch, thailändisch oder indisch. Der Wok gehört bei uns zu den meistgenutzten Töpfen.
    – Mikrowelle: Zur Not könnte ich ohne sie leben, aber nur zur Not. Wir nutzen sie doch sehr regelmäßig, vor allem auch um bei verspanntem Nacken etc. ein Körnerkissen heiß zu machen.

    • Reply Birgit 03/22/2017 at 18:03

      Danke für deinen Kommentar, du hast völlig recht. Wenn du täglich toastest oder Brötchen aufbäckst, dann wäre das vollkommen verrückt. Ich habe ja auch geschrieben, wenn man die Dinge regelmäßig nützt, dann ist es was anderes, man muss ja nicht auf krampf reduzieren. Wir toasten nie. Wenn, dann machen wir alle heiligen Zeiten Raclettebrot im Ofen und wenn wir wirklich mal Toastbrot toasten wollen, dann machen wir es in der Pfanne. Früher habe ich oft Toast gegessen, ich finde das eigentlich nicht mehr notwendig, aber das ist meine Einstellung heute, vielleicht ändert sie sich auch wieder 😉 Der Artikel gilt als Anregung auf was man alles eigentlich verzichten könnte. Wir hatten mal eine zeitlang keine Waschmaschine, weil sie kaputt ging und nicht reparierbar war, ich dachte wir schaffen es ohne, nur mit Waschküche, jetzt haben wir wieder eine, ging doch nicht ohne… 😉
      Ich denke es macht einfach Sinn darüber nachzudenken, ob man wirklich alles braucht was man hat und was man anschaffen will oder ob vielleicht vieles Bequemlichkeit oder Mode ist…

  • Reply Michaela 04/04/2017 at 14:53

    Liebe Birgit

    Ich finde eure Aktion einfach toll und habe in meiner Küche auch gleich ordentlich ausgemistet.

    Ich habe teile verschenkt od auf willhaben verkauft.

    Man fühlt sich grad im Frühling gleich viel besser 😊

    Lg Michaela

    PS: kannst du das Kommentar davor bitte löschen. Da war mein Handy schneller als die Finger 😄

  • Reply Isabelle 05/02/2017 at 09:28

    Hallo Birgit, bei dem Titel musste ich mir den Blogpost mal genauer anschauen! Bei manchen Dingen gebe ich dir absolut recht, die braucht eigentlich kein Mensch (Stichwort Mikrowelle, Brotbackmaschine, Toaster, Spargeltopf)! Es tut mir jedoch wirklich leid, dass du deinen Entsafter hergeben willst! Ich habe auch einen super Entsafter und ich liebe ihn über alles! Klar, er ist nicht ständig in Gebrauch, aber doch sehr regelmäßig und ich trinke einfach gerne frisch gepressten Saft am Morgen. Das kenne ich noch von zu Hause, mein Papa hat früher jeden Morgen für uns Saft gepresst. Schade, dass dir die Säfte nicht schmecken! Zu viel Geschirr… Naja, in meiner Studentenwohnung ist nicht mal Platz für zu viel Geschirr, dass ist vielleicht endlich mal ein Vorteil im 1-Zimmer-Apartment! 😀 Liebe Grüße, Isabelle

  • Reply Own less, have more: 5 Schritte zum befreiten Leben mit weniger Zeug (und 15 Tipps fürs Aufräumen) • MINI AND ME 06/18/2017 at 21:26

    […] 10 Dinge, die du in deiner Küche nicht brauchst […]

  • Reply Elisa 08/08/2017 at 20:21

    Hi,

    toller Artikel :-).
    Wir sind vor kurzem umgezogen und bis auf den Toaster braucht man den Rest tatsächlich nicht. Die Küche ist jetzt kleiner und wir haben so viel ausgemistet. Es fehlt und aber nichts.
    Den Toaster brauch ich weil ich Brot getoastet besser vertage.
    Je größer die Küche desto mehr steht rum, ich habe mir für die neue Wohnung vorgenommen so wenig wie möglich auf der Arbeitsplatte stehen zu lassen, das erleichtert das Arbeiten ungemein.

    Alles Liebe
    Elisa

  • Reply Ella 09/04/2017 at 06:33

    Hmm, ich hab diesen Artikel über Pinterest gefunden und dachte, da etwas wirklich sinnvolles zu lesen zu bekommen.
    Nun ja, dem war nicht so.
    Wie andere vor mir bereits anmerkten, sind in vielen Haushalten Toaster, Mikrowelle, Reiskocher oder auch der Brotbackautomat viel genutzte Geräte. Mich wundert, dass der Wasserkocher nicht in dieser Liste auftaucht. Kann man ja schließlich auch auf dem Herd machen.
    Auch Pfannen, Töpfe und Geschirr wird in vielen Haushalten mehr gebraucht, weil es mit Geschirrspüler einfach notwendig ist. Es sei denn, man möchte den Spüler halbleer laufen lassen. Das wäre allerdings nicht im Sinne des Erfinders und dazu auch eine unnötige Ressourcenverschwendung.

    Ich hätte eher solche Dinge wie aufgehobene Plastikdosen von Lebensmitteln, kaputte Küchenhelfer oder Tupperware mit fehlendem Deckel, die unzähligen Tassenpötte die sich irgendwie immer wieder im Haushalt ansammeln usw. erwartet.

    Alles in allem ein Artikel mit vielversprechender Überschrift, aber wenig gutem Inhalt.

    Und ja, das gute Geschirr bleibt! Ich sehe keinen Sinn darin es wegzugeben. Gäste hat wohl jeder mal, Weihnachten kommt zwar immer ganz plötzlich, aber in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr und auch andere Feiertage und vor allem Geburtstage tauchen doch rund ums Jahr IMMER wieder auf.
    Warum an diesen Tagen also kein gutes Geschirr benutzen um den Anlass noch zu unterstreichen? Oder welches Kind oder Erwachsener freut sich nicht über einen festlich gedeckten Tisch zu seinem Ehrentag?

  • Reply Michaela 09/13/2017 at 07:25

    Es ist interessant zu lesen, worauf andere verzichten. Bei der Mikrowelle, einem generellen „Zuviel“ und dem ein oder anderen Spezialgerät stimme ich dir völlig zu. Andere Gegenstände verwenden wir täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich: unseren Stabmixer (stattdessen nutze ich einen Pürierstab nie), unseren Wok (mein Mann: „Man kann alles in einem Wok kochen.“) und unseren Toaster z.B. Aber wie gesagt, es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Prioritäten liegen. 🙂

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